Verband der Privaten Hochschulen e.V.

Der Verband der Privaten Hochschulen e.V. (VPH) vertritt die Interessen der privaten Hochschulen in Deutschland. Er wurde 2004 gegründet und setzt sich für ein pluralistisches Hochschulsystem zum Wohle der Studierenden und der Gesellschaft ein. Er stellt die einzige Interessenvertretung der privaten Hochschulen in Deutschland dar.

12.04.2016SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm

SRH-Studierender wird „Best Presenter“ bei der diesjährigen ISLC-Conference in Huddersfield

Sechs Studierende der SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm nahm in diesem Jahr an der International Sustainabilty Logistics Conference - kurz ISLC – teil. Die jährlich stattfindende Konferenz fand dieses Jahr vom 16. bis 18.03 an der University of Huddersfield in der Nähe von Manchester/England statt. Ziel des Treffens ist es, fachlichen Austausch zu generieren und junge Menschen aus ganz Europa zu vernetzen.

Zum diesjährigen Thema „Food Waste Management“ sollten die Teilnehmer eine Präsentation und einen Vortrag in englischer Sprache vorbereiten. Diese wurden von einer Jury bewertet. Der SRH Hochschule gelang dieses Jahr den zweiten Platz für die Präsentation und den 1. Platz in der Kategorie „Best Presenter“, die dieses Jahr zum ersten Mal vergeben wurde, zu erreichen. SRH-Student Vincent Zoch konnte die Jury durch einen lebendigen und sehr themenbezogenen Vortrag überzeugen und die Trophäe mit nach Deutschland nehmen.

Auch im nächsten Jahr wird die SRH wieder an der ISLC teilnehmen – diesmal als gastgebende Hochschule.
www.fh-hamm.de

Kontakt: Andre Hellweg, andre.hellweg@fh-hamm.srh.de
http://www.fh-hamm.de

05.04.2016SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm

SRH Hamm kooperiert mit indischer Universität - Weiterer Meilenstein zur Internationalisierung

Nach mehrmonatigen Sondierungsgesprächen und einem abschließenden Besuch des Leiters des International Office der SRH Hochschule, Prof. Dr. Haridass Pälmke,  wurde jetzt ein Partnerschaftsabkommen zwischen der SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm und der renommierten Manipal University von SRH-Geschäftsführer Steffen Bruckner und Dr. Ramjee B, Director International Collaborations der Manipal University, unterzeichnet.
Ziel der Zusammenarbeit zwischen der SRH Hochschule und der Manipal University ist die Zusammenarbeit in Forschungs- und Lehrprojekten, entsprechend und Forderung der Bildungskommission der Europäischen Union zur Förderung der Mobilität von Studierenden und Lehrkräften. Die SRH Hochschule sei ständig bestrebt ihre Studiengänge weiter zu internationalisieren, so Prof. Pälmke. „Neben der Erweiterung des Studienangebots in englischer Sprache, sowie die jüngste Einführung des „Study Semester“ in Englisch für Masterstudierende, gehört der Ausbau des Netzwerks mit weiteren Universitäten zu einem erklärten Ziel der Hochschule“, so der IO-Leiter weiter. Gespräche mit weiteren Einrichtungen in anderen asiatischen und europäischen Ländern seien im fortgeschrittenen Stadium.
Die Manipal University, in der Nähe von Udupi im indischen Bundesstaat Karnataka, zählt zu den ersten staatlich anerkannten privaten Hochschulen in Indien. Für mehr als 28.000 eingeschriebene Studierende aus 57 Ländern bietet die Universität Bildungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Fachrichtungen. Neben Medizin, Zahnmedizin, Gesundheit, Pharmazie und Krankenpflege, werden Studiengänge in Ingenieurswesen, Informations- und Kommunikationswissenschaften sowie Management angeboten.  Hierfür stehen ca. 2.500 Lehrkräfte und weitere 10.000 Verwaltungsangestellten zur Verfügung.
Jetzt online bewerben unter https://campus.fh-hamm.de

Kontakt: André Hellweg, andre.hellweg@fh-hamm.srh.de


SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft, Hamm
Platz der Deutschen Einheit 1
59065 Hamm

http://www.fh-hamm.de

31.03.2016MCI Management Center Innsbruck

MCI baut Bio- & Lebensmitteltechnologie aus - Innovative Verschränkung von zwei Zukunftsfeldern

Weiterentwicklung des Studienangebots an der Unternehmerischen Hochschule® I Interdisziplinäre Verschränkung von zwei innovativen Zukunftsfeldern I Stärkung des inhaltlichen Kompetenzprofils und Realisierung von Synergien I Schaffung von Wahlmöglichkeiten & interdisziplinären Verknüpfungen I Ergänzung um zusätzliche Masteroptionen I Weitere Verbesserung der Employability
 
Die Bio- & Lebensmitteltechnologie stellt ein interdisziplinäres Feld im Bereich von Biologie, Pharmakologie, Chemie, Verfahrenstechnik, Lebensmittel und Ernährungswissenschaften dar und zählt mit ihren enormen Wachstumspotenzialen und beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten zu den Schlüsselbranchen des 21. Jahrhunderts. Das erfolgreiche Studienangebot der Unternehmerischen Hochschule®, das laufend mit Spitzenplätzen in Umfragen und Rankings für Aufsehen punktet und auf internationale Forschungskooperationen verweisen kann, soll daher weiter gestärkt werden. Ziel ist es, das inhaltliche Kompetenzprofil der Studierenden weiter auszubauen sowie Synergien und interdisziplinäre Verknüpfungen mit fachverwandten Bereichen zu fördern.

Bachelorstudium Bio- & Lebensmitteltechnologie

In diesem neu konzipierten Bachelorstudium verschränken sich zwei zukunftsorientierte Life-Science-Themen zu einem beispielgebenden Kompetenzprofil. Studierende profitieren von attraktiven Wahlmöglichkeiten, einer Verbreiterung der fachlich in Frage kommenden aufbauenden Masterstudien sowie von hervorragenden Perspektiven in spannenden Berufsfeldern. Besonderes Augenmerk wird auf die Entwicklung innovativer Produkte, Produktions- und Qualitätssicherungsverfahren gelegt.*

Masterstudium Biotechnologie

Dieses Studium an der Schnittstelle von Biochemie, Molekularbiologie und Verfahrenstechnik vermittelt breites biowissenschaftliches und verfahrenstechnisches Wissen, um biotechnologische Prozesse in ihrer gesamten Breite von der genetischen Grundlage bis zum Produkt zu gestalten. Das Studium wendet sich an Absolventen/-innen einschlägiger Bachelorstudiengänge, beispielsweise Biologie, Pharmazie oder Biochemie.

Masterstudium Lebensmitteltechnologie & Ernährung

Österreich sollte Lebensmittel erzeugen, die so gesund und hochwertig sind, dass sie in Spezialgeschäften, Reformhäusern und Apotheken verkauft werden können. Diesem Anspruch fühlt sich das neue Masterstudium Lebensmitteltechnologie & Ernährung verpflichtet, das dem Wandel der Konsumentenansprüche hin zu gesünderen und nachhaltigeren Lebensmitteln genauso Rechnung trägt wie dem Spannungsfeld zwischen Internationalisierung und Regionalisierung. Das Studium richtet sich an Absolventen technischer und naturwissenschaftlicher Studiengänge mit einschlägigen Vorkenntnissen.*

Statements:

MCI-Rektor Prof. Dr. Andreas Altmann
: „Die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Lehr- und Forschungsangebot im Interesse unserer Studierende, Absolventen sowie der Forschungspartner und Arbeitgeber zählt zu den strategischen Zielen des MCI. Der Bereich Technologie & Life Sciences zählt zu den Hoffnungsfeldern der Zukunft und mit besonderen Karriere- und Wertschöpfungspotenzialen.“

FH-Prof. Dr. Christoph Griesbeck
, Leiter Department & Studiengänge Bio- & Lebensmitteltechnologie: „Mit der Kombination aus Biotechnologie und Lebensmitteltechnologie bieten wir unseren Studierenden nun die Möglichkeit, sich auf breiter Basis in diese beiden eng verwobenen Felder einzuarbeiten. Damit qualifizieren sie sich für eine große Bandbreite an spannenden und nachgefragten Feldern wie Gesundheit, Ernährung und Umweltschutz. Durch die Einführung von Wahlmodulen können sich die Studierenden dann aber auch je nach Interesse mehr in Richtung Biotechnologie oder Lebensmitteltechnologie spezialisieren.“

FH-Prof. Dr. Katrin Bach, Leiterin Masterstudiengang Lebensmitteltechnologie & Ernährung: „Moderne Konsumenten zeigen in Bezug auf ihre Ernährung und Lebensmittel zunehmend hohe Ansprüche. Ernährungsgewohnheiten sind einem laufenden Änderungsprozess unterworfen, das Bewusstsein für Qualität und damit die Anforderungen an die Qualitätssicherung steigen. Die Hersteller reagieren darauf mit intelligenter Produktentwicklung und innovativen Produktionsverfahren. Eine besondere Herausforderung stellt darüber hinaus die Rohstoffsicherheit dar. Absolventen des Masterstudiums „Lebensmitteltechnologie & Ernährung“ agieren in diesem Spannungsfeld und leisten in Industrie und Forschung wertvolle Beiträge in diesem innovativen und zukunftsorientierten Bereich.“

*vorbehaltlich Akkreditierung
 
Weitere Informationen:
Bachelorstudium Bio- & Lebensmitteltechnologie
Masterstudium Lebensmitteltechnologie & Ernährung
Masterstudium Biotechnologie
Bewerbung und Aufnahmetermine


Kontakt:silvia.steffan@mci.edu

www.mci.edu

 

 

22.03.2016Verband der Privaten Hochschulen e.V.

VPH Stellungnahme zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Als Meilenstein für die Hochschul- und Wissenschaftsfreiheit und für die künftige Entwicklung privater Hochschulen in Deutschland hat der VPH den Beschluss des BVerfG zur Verfassungswidrigkeit der sog. Programmakkreditierung bezeichnet.

Das Verfahren wurde 2010 von einer Mitgliedshochschule des VPH initiiert. Bemerkenswert ist aus der Sicht des VPH, dass das Gericht fast alle Argumente der privaten Hochschulen aufgegriffen hat, die damit auch für die Staatshochschulen eine Vorreiterrolle zur Sicherung der Wissenschaftsfreiheit gegen die zunehmende Akkreditierungsbürokratie übernommen haben.

Wesentliche Elemente des Beschlusses sind nach Auffassung des VPH Vorstandsvorsitzenden, Klaus Hekking:

1.    Das BVerfG habe klargestellt, dass auch die privaten Hochschulen den
Grundrechtsschutz des Art. 5 GG ihrer Hochschul- und Wissenschaftsfreiheit gegen staatliche Eingriffe genießen. Dies wurde in Vergangenheit verschiedentlich bezweifelt.

2.     Das geltende Akkreditierungsverfahren sei ein nicht zu rechtfertigender Eingriff in dieses Grundrecht ohne ausreichende demokratische und rechtsstaatliche Legitimation und damit verfassungswidrig. Darauf hatte der VPH stets hingewiesen.

3.    Es muss künftig die Mitwirkung auch der privaten Hochschulen an der Gestaltung des Qualitätssicherungssystems gesichert sein, d.h. eine Mitwirkung in den entsprechenden Gremien, was ihnen bislang verweigert wurde.

4.     Das Akkreditierungssystem muss rechtsstaatlich organisiert werden, d.h. es muss klare Rechtsgrundlagen haben, die ein faires und transparentes Verfahren gewährleisten haben und es muss Rechtsschutz gegen Akkreditierungsentscheidungen gewährt werden, was die privaten Hochschulen bisher ebenfalls vergeblich gefordert hatten

5.     Die Akkreditierungskriterien müssen hinreichend offen sein, um akademische Vielfalt und unterschiedliche didaktische und organisatorische Konzepte zu gewährleisten. Ebenso muss die Selbstorganisation der Hochschulen respektiert werden. Dies ist aus Sicht der privaten Hochschulen der wichtigste Teil des Beschlusses, denn er sorgt für ein pluralistisches Hochschulsystem in Deutschland, bei dem die privaten Hochschulen in Bezug auf Führung und Organisation andere Modelle als die Staatshochschulen realisieren können.

Nach Ansicht des VPH kann es nach dem Beschluss des BVerfG kein "Weiter so" in der Akkreditierung geben. Erforderlich ist nicht nur eine gesetzliche Regelung, sondern eine grundlegende Reform der Qualitätssicherung, die auch die sog. Institutionelle Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat erfassen muss. Der VPH hofft, dass die Länder die Vorgaben des BVerfG als eine Chance zur Belebung der Wissenschaftsfreiheit und zum Abbau der in den letzten Jahren stark ausgeuferten und kostenintensiven Akkreditierungsbürokratie sehen und nutzen.

18.03.2016Verband der Privaten Hochschulen e.V.

Wesentliche Entscheidungen zur Akkreditierung von Studiengängen muss der Gesetzgeber selbst treffen


Beschluss vom 17. Februar 2016
1 BvL 8/10
Die Regelungen über die Akkreditierung von Studiengängen des Landes Nordrhein-Westfalen, wonach Studiengänge
durch Agenturen „nach den geltenden Regelungen“ akkreditiert werden müssen, sind mit dem Grundgesetz (Art. 5 Abs. 3
Satz 1 GG in Verbindung mit Art. 20 Abs. 3 GG) unvereinbar. Dies hat der Erste Senat mit heute veröffentlichtem
Beschluss in einem Verfahren der konkreten Normenkontrolle auf Vorlage des Verwaltungsgerichts Arnsberg
entschieden. Das Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit steht zwar Vorgaben zur Qualitätssicherung von
Studienangeboten grundsätzlich nicht entgegen. Wesentliche Entscheidungen zur Akkreditierung von Studiengängen
darf der Gesetzgeber jedoch nicht anderen Akteuren überlassen. Der Landesgesetzgeber hat verfassungskonforme
Regelungen mit Wirkung spätestens vom 1. Januar 2018 an zu treffen.

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17.03.2016Verband der Privaten Hochschulen e.V.

Neues Vorstandsteam für VPH


Die Mitglieder des Verbandes der Privaten Hochschulen e.V. (VPH) haben auf der heutigen Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt.
Professor Klaus Hekking, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der SRH Holding,
Professor Dr. Peter Thuy, Rektor der Internationalen Hochschule Bad Honnef
Dr. Harald Beschorner, Kanzler der FOM Hochschule, Essen
gehören dem Vorstand weiter an.

Neu im Vorstandsteam sind:
Professor Dr. Marcelo da Veiga, Rektor der Alanus Hochschule und
Professor Dr. Richard Merk, Geschäftsführer der Fachhochschule des Mittelstands.

Professor Dr. Michael Zerr, ehemaliger Präsident der Karlshochschule hat sich entschieden, nach sechs Jahren aus dem Vorstand auszuscheiden.

Die Schiller University Heidelberg war Gastgeber der heutigen Mitgliederversammlung.

10.03.2016SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm

Studienplätze ohne NC an der SRH frei - Studienstart am 19. und 21. März

Die SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm kann zum Sommersemester 2016 noch freie Studienplätze anbieten. Sowohl die Bachelor-Studiengänge Energiewirtschaft, Logistik und BWL, als auch die Masterstudiengänge Logistics Management, Management Energiewirtschaft und Supply Chain Management, die auch im Fernstudium angeboten werden, sind NC-frei. „Wir sind als private Hochschule in der Lage unsere Studiengänge ohne Numerus Clausus anzubieten und auch jetzt noch – also bei einer späten Entscheidung für die SRH – flexibel zu reagieren und für einen reibungslosen Start zu sorgen“, sagte Geschäftsführer Steffen Bruckner.

Mindestens bis zum 18. März 2016 besteht noch die Möglichkeit, sich für ein Studium in einem der NC-freien Studiengänge einzuschreiben. Voraussetzung ist natürlich die Hochschulzugangsberechtigung. Dazu zählen nicht nur Abitur oder Fachabitur. Auch Bewerber mit einer einschlägigen Ausbildung mit Berufserfahrung haben die Chance, an der Hochschule zu studieren. „Natürlich fallen an einer privaten Hochschule Studiengebühren  an“, betonte Bruckner, „allerdings bieten wir dafür den Studierenden Qualität, Service und Perspektiven. Von unserer Leistung können die Studierenden nicht nur während, sondern auch nach ihrem Studium profitieren. Leistung also, die sich in der Karriereplanung auszahlt. Zudem habe nahezu jeder, der ein Studium an einer privaten Institution aufnehmen möchte, aber die Studiengebühren nicht aufbringen kann, diverse Finanzierungsmöglichkeiten. „BAföG, Stipendien, Arbeitgeberförderung, Bildungskredit und Steuervorteile sind Finanzierungsmöglichkeiten, die in dieser Kombination den Wenigsten transparent sind, so Bruckner. „Wichtig ist es uns“, so Bruckner, „dass bei uns keiner auf Wartelisten stehen muss“.

Kontakt: andre.hellweg@fh-hamm.srh.de
www.fh-hamm.de

 

 

08.03.2016Steinbeis-Hochschule Berlin

Deutschlandweit erster Masterstudiengang Kriminalistik an der staatlich anerkannten Steinbeis-Hochschule Berlin offiziell akkreditiert

Erstmals überhaupt gibt es nun in Deutschland eine akkreditierte Masterausbildung für Kriminalisten. Die staatlich anerkannte Steinbeis-Hochschule Berlin bietet diesen berufsbegleitenden Masterstudiengang seit 2012 an – seit Januar 2014 in der Verantwortung der School of Criminal Investigation & Forensic Science (School CIFoS) | Institut für Kriminalistik – und hat ihn regulär einer Akkreditierungsüberprüfung unterzogen. Diese wurde jetzt erfolgreich mit dem Qualitätssiegel des Akkreditierungsrats abgeschlossen. Die Evaluationsagentur Baden-Württemberg hat die Programmakkreditierung rückwirkend erteilt, die somit seit Beginn des Masterstudiums im Jahr 2012 wirksam ist.

Birgit Galley, Direktorin des Instituts für Kriminalistik und langjährige Expertin für Wirtschaftskriminalität, sagt: „Mit der Programmakkreditierung ist ein weiterer Meilenstein gesetzt, Kriminalistik in Deutschland wieder als Wissenschaft zu etablieren. Das Qualitätssiegel bestätigt das Bemühen der zahlreichen Lehrkräfte, fachlichen Begleiter und auch der Studierenden, die bereits im 4. Jahrgang gestartet sind, um diese in Deutschland lange vernachlässigte Fachexpertise.“ Der Studiengang geht unter anderem zurück auf die Initiative der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik (DGfK), die sich viele Jahre für eine eigenständige Aus- und Weiterbildung für Kriminalistik in Deutschland eingesetzt hat. Mit der Steinbeis-Hochschule Berlin mit ihren praxisnahen Studiengängen und ihrem Promotionsrecht fand sie den optimalen Partner für wissenschaftlich denkende und praktisch arbeitende Kriminalisten.

Zielgruppen und Inhalte des ersten Masterstudiengangs Kriminalistik

Die berufsbegleitende Masterausbildung ist speziell auf Experten zugeschnitten, die sich mit der Lehre des Verbrechens und mit dessen Bekämpfung in der Praxis auseinandersetzen. Somit richtet sich der Studiengang sowohl an Vertreter der Polizei, Gerichtsreporter, Richter und Staatsanwälte als auch an Fachkräfte der Unternehmenssicherheit, Straf- und Unternehmensverteidiger, private und betriebliche Ermittler, investigative Journalisten sowie interessierte Sozial- und Naturwissenschaftler. Insbesondere für Polizeibeamte ist die Programmakkreditierung des Masterstudiengangs Kriminalistik eine Mindestvoraussetzung für eine potenzielle Anerkennung für den höheren Dienst. Sie können zum Beispiel direkt mit ihrem Bachelor aus der Polizeiausbildung in das Masterprogramm starten, da dieser Masterstudiengang 120 Credits nach dem Bologna-System erteilt. Von bislang 37 Studierenden blicken die ersten bereits auf ihre erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zurück und sind stolze Inhaber des deutschlandweit ersten Masterabschlusses Kriminalistik.

Im Rahmen ihres Masterstudiums werden die Teilnehmer umfassend in Fachdisziplinen wie Kriminalstrategie und Kriminaltaktik, Spurenkunde, Vernehmungstechnik, Gerichtsmedizin, IT-Forensik, Cybercrime, Strafrecht, forensische Psychologie oder auch Personalführung und internationale Zusammenarbeit fortgebildet. Das Studium versetzt die Absolventen in die Lage, kriminalistisch zu denken und zu ermitteln, um damit sowohl im behördlichen als auch unternehmerischen Kontext Verbrechen zu erkennen und diesen vorzubeugen. Eine Auslandswoche führt die Studierenden an das Competenz-Center für Forensik und Wirtschaftskriminalistik nach Luzern, wo seit vielen Jahren Ermittler, Staatsanwälte und Polizisten international ausgebildet werden.

Spezialisten aus dem BKA und Zollkriminalamt, der Weltbank, den Polizeibehörden sowie namhafte Vertreter aus der Wirtschaft und angesehene Experten aus der Wissenschaft sind Lehrkräfte des Studiengangs.

„Nur in dieser engen Verzahnung mit einem hohen Praxisbezug kann Kriminalistik als Wissenschaft für behördliche und außerbehördliche Vertreter in Deutschland den nötigen Stellenwert bekommen“, sagt Wolfgang Benz, fachlicher Leiter des Studiengangs und als Erster Kriminalhauptkommissar a.D. langjähriger kriminalpolizeilicher Praktiker und jetziger Sicherheitschef in einem Unternehmen.

Der Akkreditierungsrat ist eine öffentlich-rechtliche Einrichtung, die den Auftrag hat, das System der Qualitätssicherung von Studium und Lehre an staatlichen und privaten Universitäten und Fachhochschulen zu organisieren. Durch die Programmakkreditierung wurde die Durchführung des Studiengangs Kriminalistik nach den qualitativen Regularien unabhängig geprüft und bestätigt.

Weitere Informationen über den Masterstudiengang Kriminalistik sowie die School CIFoS unter www.school-cifos.de.


Über die School CIFoS:
Die School of Criminal Investigation & Forensic Science (School CIFoS) wurde im Dezember 2013 als Forschungs- und Ausbildungsinstitut von der privaten, staatlich anerkannten Steinbeis-Hochschule Berlin in Deutschland gegründet. Sie ist eine Schwesterinstitution der School of Governance, Risk & Compliance (School GRC), die seit 2005 die MBA-Ausbildung für gute Unternehmensführung und Wirtschaftskriminalität etabliert hat. Diese hat den Master Kriminalistik im Jahr 2012 begründet und die thematische Verantwortung im Januar 2014 an die School CIFoS übergeben.

Das Weiterbildungsangebot der School CIFoS umfasst die nebenberufliche Kriminalistik-Masterausbildung und den Zertifikatslehrgang Certified Investigation Expert (CIE), der auf eine spätere Masterausbildung angerechnet werden kann. Auch individuelle Mitarbeiterschulungen im Rahmen einer Corporate University werden angeboten.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Romy Wiening | Managerin Kommunikation & Marketing
Birgit Galley | Direktorin Institut für Kriminalistik
Telefon: +49 (30) 275 817 48 - 0
E-Mail: presse@school-cifos.de