Verband der Privaten Hochschulen e.V.

Der Verband der Privaten Hochschulen e.V. (VPH) vertritt die Interessen der privaten Hochschulen in Deutschland. Er wurde 2004 gegründet und setzt sich für ein pluralistisches Hochschulsystem zum Wohle der Studierenden und der Gesellschaft ein. Er stellt die einzige Interessenvertretung der privaten Hochschulen in Deutschland dar.

26.05.2020SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm

Was Unternehmen im Umgang mit Sucht helfen kann

 

Interview mit Psychologie-Professorin Sabrina Krauss und Oberarzt Arne Lueg

Herr Lueg, Sie sind Oberarzt der Suchtmedizin der LWL-Klinik. Wie weit ist das Thema „Sucht“ in der Bevölkerung verbreitet?

Abhängigkeits- bzw. Suchterkrankungen sind insgesamt betrachtet ein weit verbreitetes Thema in der Bevölkerung. Gerade das Ruhrgebiet mit seiner ehemals hohen Dichte an Brauereien und Brennereien scheint eine gewisse Affinität zum Alkoholkonsum zu haben. So ist eine Geburtstagsfeier, auf welcher nicht ausgelassen Alkohol konsumiert wird, doch eher die Ausnahme. Vielmehr wird man schon beinahe mit Argwohn betrachtet, wenn man gar keinen Alkohol trinkt. So lag der Alkoholkonsum pro Kopf in Deutschland im Jahr 2017 bei etwa 10,9 Liter. Damit sind wir im Ländervergleich, laut Daten der WHO und der OECD, offiziell als Hochkonsumland ausgewiesen. Und auch die Wahrscheinlichkeit für Rauschtrinken an ein bis drei Tagen innerhalb eines Monats (30-Tage-Prävalenz) liegt für Männer immerhin bei 26,5 % und für Frauen bei 17,2 %.Übrigens bereitet die ständige Verfügbarkeit von Alkohol vielen unserer Patienten durchaus Probleme.

Gibt es bestimmte Bevölkerungsgruppen, die besonders betroffen sind?

Von psychischen Erkrankungen stärker betroffen sind im allgemeinen Menschen aus Schichten mit geringerem Einkommen. Dies gilt natürlich auch für die Abhängigkeitserkrankungen. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass Betroffene auch eher der Gefahr eines sozialen Abstiegs, z. B. durch Jobverlust, ausgesetzt sind. Aber auch genetische Faktoren werden diskutiert. So ist bekannt, dass die Gefahr, selbst eine Suchterkrankung zu entwickeln, bei positiver Familienanamnese höher ist.

Wie lange kann es dauern, bis aus jemandem, der gerne trinkt, ein Patient in Ihrer Einrichtung wird?

Konkrete Zahlen liegen mir dazu nicht vor. Erfahrungsgemäß kann es aber durchaus Jahre dauern, bis sich ein Patient mit einer Abhängigkeitserkrankung bei uns in Behandlung begibt. Häufig erfolgt der Erstkontakt zu uns über die Familie, da der Leidensdruck nicht selten zunächst bei den nahen Angehörigen entsteht. Dann ist Motivationsarbeit gefragt, da viele Betroffene ja noch nicht über die Erkrankung aufgeklärt sind und entsprechendes Suchtverhalten z. B. als Charakterschwäche auffassen. Da gilt es dann Aufklärung zu betreiben.

Glauben Sie, dass Arbeitgeber etwas tun können, um die Suchtprävention zu unterstützen?

Arbeitgeber können aus meiner Sicht eine Menge tun, um die Suchtprävention zu unterstützen. So könnte ein Betrieb ab einer bestimmten Größe beispielsweise eine fachlich ausgebildete Sozialarbeiterin oder Psychologin einstellen, die Betroffene als direkte Ansprechpartnerin unterstützt. Viele Arbeitgeber verfügen bereits über entsprechende Maßnahmen. Ich denke aber, dass es diesbezüglich noch Ausbaubedarf gibt.

Frau Krauss, Sie sind Professorin für Psychologie an der SRH Hamm und bilden unter anderem Arbeits- und Organisationspsychologen aus. Welche Rolle spielen diese hinsichtlich des Themas Sucht?

Arbeits- und Organisationspsychologen sind oft in den Personal- oder in bestimmten Stabsabteilungen der Unternehmen angesiedelt und unterstützen vor allem Führungskräfte, aber auch Mitarbeiter durch z. B. Coachings, Seminare und individuelle Beratungen. Natürlich auch beim Thema „Umgang mit Sucht“.

Wenn ein Mitarbeiter auffällig wird – dieser erscheint z. B. alkoholisiert im Betrieb –, wissen die Führungskräfte zumeist schon, dass etwas nicht stimmt und sie nun tätig werden sollten. Oft fehlt ihnen aber die Idee, was nun konkret zu tun ist. Hier setzen die Arbeits- und Organisationspsychologen an: sie schulen die Führungskräfte in den Themenkreisen Sucht und Prävention und bieten Gesprächsleitfäden an, die es den Führungskräften erleichtern, das Thema professionell und wertschätzend anzusprechen und weitere notwendige Schritte einzuleiten.

Darüber hinaus stellen die Psychologen einen vertrauensvollen Ansprechpartner innerhalb des Unternehmens dar, an den sich die Betroffenen selbst wenden können. Oft ist es für den Mitarbeiter viel einfacher, mit einer Person zu sprechen, die nicht in der Vorgesetztenfunktion steht. Sich seinem Chef zu offenbaren, ist weitaus schwieriger als sich einem Psychologen anzuvertrauen, der weder über die nächste Beförderung, noch über das Gehalt entscheiden muss. Nicht selten tragen die Gespräche zwischen Psychologen und Klienten dann dazu bei, dass die Betroffenen einen Weg in die Therapie, z.B. in die LWL Suchtklinik, finden. Die Arbeits- und Organisationpsychologen erfüllen somit eine wichtige Schnittstellenposition.

Wie genau funktioniert diese Überleitung dann?

Zunächst einmal muss die Person es selbst wollen bzw. für richtig halten. Dann können die Arbeits- und Organisationspsychologen darüber  informieren, was Sucht bedeutet und welche Möglichkeiten sich der betroffenen Person nun anbieten. Vielfach bieten die Arbeits- und Organisationspsychologen auch Kontaktadressen und Ansprechpartner an und beraten, wie der Klient mit der Familie oder Freunden sprechen könnte.

Zusätzlich können Arbeits- und Organisationspsychologen natürlich auch, und oft zusammen mit den Betriebsärzten, das Thema „Suchtprävention“ sehr gut in den Betrieben etablieren.

 

Zu den Personen:

Prof. Dr. Sabrina Krauss ist Professorin für Psychologie und Studiengangleiterin für die Studiengänge „Arbeits- und Organisationspsychologie“ und „Psychologie“ an der SRH Hochschule Hamm. Sie ist seit mehr als 10 Jahren psychologische Beraterin unterschiedlicher Wirtschaftsunternehmen, insbesondere zu den Themen Digitalisierung und Change Management.

Arne Lueg ist Psychiater und Oberarzt in der suchtmedizinischen Abteilung der LWL Klinik in Dortmund. Er ist langjähriger Experte für psychische Erkrankungen und hat sich auf die Therapie von Suchterkrankungen spezialisiert.

20.05.2020APOLLON Hochschule für Gesundheitswirtschaft

Optimiert & praxisorientiert: Der Bachelor Angewandte Psychologie (B.Sc.)

Der „Bachelor Angewandte Psychologie (B. Sc.)“ ist erfolgreich re-akkreditiert und setzt in Lehre und Prüfungen verstärkt auf einen praxisorientierten Wissenstransfer. Die APOLLON Hochschule bietet den Studiengang zudem ab 15. Juni 2020 als kostengünstigere, reine Online-Variante an.

Anfang 2015 fiel der Startschuss für den berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang „Angewandte Psychologie B. Sc.“. Optimiert und teils erneuert ist der Studiengang nach eingehender Evaluation der Akkreditierungsagentur FIBAA erfolgreich re-akkreditiert.

Seit März gibt es eine Klausur weniger, dafür noch mehr praxisorientierte Prüfungsleistungen, in denen die Studierenden psychologische Inhalte und Erkenntnisse konkret anwenden können. Psychologische Module zu Grundlagen und Anwendungen sind im re-akkreditierten Studiengang noch besser aufeinander abgestimmt. Neu entwickelte Module ergänzen das Curriculum dazu kommen neue Studienhefte aus den Bereichen der psychischen Gesundheit, Resilienz, Aufmerksamkeit, Sinnes- und Wahrnehmungspsychologie sowie der biologischen Psychologie. Ebenfalls neu integriert ist das Praktikum „Versuchsplanung und experimentelles Experiment“, in dem Studierende künftig einen experimentellen Versuchsplan mit Bezug zu ihrer eigenen beruflichen Tätigkeit erstellen können. Dank der Kooperation mit der Plattform SoSci Survey können Studierende zudem einen Assoziationstest durchführen, der Reaktionszeiten und damit die Stärke und die Richtung von Assoziationen misst.
Erneuerte didaktische Hilfsmittel, wie Web-Based-Trainings, Repetitorien und Online-Vorträge, sollen zudem das Interesse an Forschung und (neuen) psychologischen Erkenntnissen fördern und wurden durch die konstruktiven Rückmeldungen von Studierenden realisiert.

„Ich freue mich sehr, dass es uns gemeinsam mit der Hilfe unserer Studierenden, Absolvent/-innen und Lehrenden gelungen ist, den Bachelor-Studiengang „Angewandte Psychologie“ noch attraktiver zu gestalten, und bedanke mich an dieser Stelle dafür. Unsere Absolvent/-innen können dank dieser gelungenen Zusammenarbeit ihren „psychologischen“ Traum leben und ihre persönliche Erfüllung in vielfältigen Arbeitsbereichen wie beispielsweise der Prävention und Gesundheitsförderung, des Betrieblichen Gesundheitsmanagements, dem Personal- und Organisationsmanagement oder auch der Marktforschung finden“, so Studiengangsleiterin und Dekanin des Fachbereichs Prävention und Gesundheitsförderung Prof. Dr. Viviane Scherenberg.

Ab dem 15. Juni 2020 bietet die Fernhochschule den Studiengang zusätzlich in der Online-Variante an mit einem attraktiven Preisvorteil zur klassischen Studienvariante von 720 Euro. 

Weitere Informationen hier

19.05.2020SRH Hochschule Heidelberg

SRH Hochschulen: In Rekordzeit zum digitalen Sommersemester

 

Digitaler Start in das neue Semester - aufgrund der Corona-Pandemie startet das Sommersemester 2020 deutschlandweit an allen SRH Hochschulen zunächst im Online-Studienbetrieb. Als führender privater Hochschulträger und Vorreiter bei digitalen Lehr- und Lernmodellen ist die SRH Higher Education GmbH an ihren Hochschulen für das digitale Ausnahmesemester bestens aufgestellt.

Die SRH Hochschulen bieten an 26 Standorten mit fast 15.000 Studierenden mehr als 150 Studiengänge an. "Für die SRH Hochschulen war schnell klar, dass das Sommersemester 2020, das unter dem besonderen Vorzeichen von COVID-19 steht, stattfinden kann und digital durchgeführt wird", so Prof. Dr. Dr. h.c. Jörg Winterberg, Geschäftsführer der SRH Higher Education GmbH. Dank der ohnehin schon starken digitalen Ausrichtung konnte binnen einer Woche die Lehre auf eine digitale Lehre umgestellt werden - an mehreren Hochschulen sogar innerhalb nur eines Tages. Die Umstellung in Rekordzeit war durch drei Faktoren möglich: einem konzern-internen IT-Unternehmen, der bestehenden Infrastruktur an der eigenen Fern-Hochschule sowie der bereits stark digitalisierten Lehre an allen Hochschulen.

"Die Bereitstellung technischer Ressourcen ist eine notwendige Voraussetzung, allerdings nicht alles", kommentiert Prof. Dr. Christof Hettich, Vorstandsvorsitzender der SRH Holding. "Wir befassen uns konzernweit mit der Nutzung digitaler Möglichkeiten. Das schließt die Befähigung unserer Mitarbeiter, besonders unserer Dozenten, ein." An der internen Akademie für Hochschullehre, die sich intensiv mit digitalen Lernmethoden beschäftigt, werden Dozenten auf den digitalen Lehralltag vorbereitet. Darüber hinaus stehen Workshops und Tutorials zur Verfügung, um den Umgang mit digitalen Technologien und Bildungsangeboten zu professionalisieren.

Der enge Austausch mit Studierenden an den SRH Hochschulen ist insbesondere in Zeiten von Corona ein großer Vorteil: Auf maximal 3.000 Studierende pro Standort kommen über 100 Dozenten. Durch den niedrigen Dozenten-Studenten-Schlüssel von durchschnittlich 1:30 können Studierende persönlich und individuell betreut werden.

"Natürlich wird die Digitalisierung an Hochschulen durch Corona extrem beschleunigt. Wir sind froh, dass wir in diesem Bereich bereits über viel Expertenwissen verfügen und Studienbausteine digital umsetzen können. Mit dieser steilen Lernkurve wollen wir auch in die Post-Corona-Zeit starten", so Prof. Winterberg. Der persönliche Austausch hat im Präsenzstudium einen zentralen Wert - dennoch sollen digitale Angebote auch nach Corona verstärkt eingesetzt und auf Basis weiterer Erfahrungen ausgebaut werden.

Neben strukturellen Voraussetzungen sind entsprechende didaktische Konzepte für ein digitales Sommersemester von zentraler Bedeutung. Durch das vor einigen Jahren von der SRH entwickelte CORE-Prinzip (Competence Oriented Research and Education) werden Fach-, Sozial-, Methoden- und Selbstkompetenz ausgebildet, um größtmögliche Praxisrelevanz sicher zu stellen und Studierende bestmöglich auf Herausforderungen des Arbeitsalltags vorzubereiten. "Auf Basis unseres CORE-Prinzips sind Studieninhalte und Methodik auf den Erwerb von Kompetenzen ausgerichtet, wobei die Fähigkeit Probleme zu lösen, eine zentrale Rolle einnimmt", erläutert Prof. Winterberg. "Den Umgang mit neuen Situationen - so wie heute mit COVID-19 - begreifen wir damit als Herausforderung. Und als Chance, viel dazuzulernen."

15.05.2020SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm

Corona-Krisenmanagement der SRH Hamm exzellent bewertet

 

Beste Ergebnisse für den Umgang mit der Corona-Krise bekam die SRH Hochschule Hamm nach Auswertung einer Umfrage mit den eigenen Studierenden.

Gemäß den Ergebnissen der Umfrage hat die SRH Hamm angemessen auf die Krise reagiert, den Informationsfluss mit passenden Inhalten für die Studierenden sichergestellt und Maßnahmen eingeleitet, die die planmäßigen Fortführung des jeweiligen Studiums ermöglichten. Durch den Einsatz aufeinander abgestimmter Blended-Learning Formate gelang die Fortführung aller Studiengänge sehr gut. Kreative Lösungen zum Umgang mit virtuellen, sozialen Interaktionen machten den Studierenden sogar deutlich Spaß und trugen zur Erhöhung der digitalen Kompetenz bei.     

Der Aussage „Es wurde deutlich, dass das Wohl der Studierenden der SRH Hochschule ein wichtiges Anliegen ist“ stimmten 94% der befragten Studierenden zu. „Die Ergebnisse bestätigen ein weiteres Mal, dass wir eine besondere Bindung zu unseren Studierenden pflegen und zeigt deutlich, wie gut die eingeleiteten Maßnahmen angenommen worden sind.“ freut sich Rektor Prof. Dr. Lars Meierling.

Die SRH Hamm setzt seit Jahren auf kleine Lerngruppen und didaktische Prinzipien, die in NRW bislang einzigartig sind. Das sog. CORE-Prinzip sorgt für eine ganz besondere Lern-Atmosphäre und ermöglicht es, vertrauensvolle Beziehungen zu den Studierenden aufzubauen. Das tiefgehende Vertrauensverhältnis zwischen Studierenden und Dozenten der Hochschule bestätigt die überwiegende Mehrheit (knapp 90%) der Studierenden im Besonderen durch die Zustimmung der Aussage „Die Dozent/innen sind auch emotional für uns da gewesen“.

„Gerade in unsicheren Zeiten sind emotionale Beziehungen besonders wichtig. Es freut uns deswegen umso mehr, dass unsere Studierenden die Hochschule und ihre Mitarbeiter als Unterstützung in einer schwierigen Zeit wahrgenommen haben!“ sagt Sabrina Krauss, Professorin für Psychologie an der SRH Hamm. Um den Kontakt zu den Studierenden auch ohne physische Nähe intensiv zu halten, wurde zusätzlich zu den Vorlesungen eine große Vielfalt der virtuellen Kommunikationsmöglichkeiten genutzt. Die Studierenden konnten Online-Coachings, Kleingruppenbesprechungen und Lernberatungen in unterschiedlichsten digitalen Formaten in Anspruch nehmen.    

Die SRH Hamm plant nun - unter Berücksichtigung eines speziellen Sicherheits-Konzeptes - ab dem 02.06.2020 den Präsenzbetrieb schrittweise wieder aufzunehmen. Für alle Psychologie-Interessierten werden im Mai zudem Schnuppervorlesungen mit begrenzter Teilnehmerzahl vor Ort angeboten. Weitere Informationen dazu auf der Homepage der Hochschule.

15.05.2020FOM Hochschule für Ökonomie & Management

Neu in Mainz: Berufsbegleitendes Präsenzstudium an der FOM

Die größte private Hochschule Deutschlands kommt nach Mainz: Ab September bietet die FOM Hochschule Berufstätigen und Auszubildenden die Möglichkeit, ihre staatlich und international anerkannten Bachelor- und Master-Studiengänge erstmalig auch in Rheinland-Pfalz zu absolvieren. Das Besondere am Studium neben dem Beruf: Die Seminare beginnen erst nach dem regulären Feierabend unter der Woche und/oder am Samstag. Bundesweit sind aktuell an insgesamt 32 FOM Hochschulzentren über 55.000 Studierende eingeschrieben.

Zum Wintersemester 2020 bietet die FOM Hochschule für Oekonomie & Management jetzt auch in Rheinland-Pfalz elf Studiengänge an, die speziell auf Berufstätige zugeschnitten sind – Auszubildende können aus sechs dualen Studiengängen wählen. „Die Bandbreite umfasst die Studiengänge „Business Administration“ (B.Sc.), „Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie“ (B.Sc) und „Gesundheitspsychologie & Medizinpädagogik“ (B.A.) bis hin zu den Master-Studiengängen „Business Consulting & Digital Management“ (M.Sc.) und „IT-Management“ (M.Sc.)“, erläutert Prof Dr. Eva Schwinghammer, Geschäftsleiterin und Wissenschaftliche Gesamtstudienleiterin der FOM Hochschule in Mainz das inhaltliche Konzept des neuen Hochschulzentrums.

Auch für Günter Jertz, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen, ist der Zuzug ein Gewinn: „Mit der Niederlassung der FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Mainz wird der Bildungsstandort Rheinhessen noch attraktiver. Neben den drei Hochschulen und der VWA verbreitert die FOM jetzt vor allem das Angebot an dualen Studiengängen. Für die Unternehmen steigert das die Chancen auf eine Personalentwicklung mit wettbewerbsfähig ausgebildeten Fach- und Führungskräften.“

Präsenzstudium nach Feierabend und samstags

Bereits seit ihrer Gründung vor über 25 Jahren hat sich die FOM auf das berufsbegleitende Studium spezialisiert. Berufstätige und Auszubildende beschreiten so den nächsten Schritt auf ihrer Karriereleiter und eignen sich an der FOM im Rahmen eines Präsenzstudiums abends und samstags fundiertes akademisches Wissen an. Ohne ihre berufliche Tätigkeit unterbrechen zu müssen, können sie neben dem Beruf einen staatlich anerkannten Bachelor- oder Master-Hochschulabschluss erreichen. „Die Anforderungen an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Unternehmen steigen – gerade in Krisenzeiten ist praxisorientiertes Know-how auf akademischem Niveau wertvoll. Das Studium neben dem Beruf ist eine geeignete Möglichkeit der Anpassung an die höheren Erwartungen und gleichzeitig ein Karrieretreiber“, so FOM Kanzler Dr. Harald Beschorner.

Gelebter Theorie-Praxis-Transfer

Praxisnähe ist der FOM Hochschule in die DNA geschrieben. Seit ihren Anfängen ist die FOM eng mit Unternehmen und Verbänden verbunden. Im ständigen Austausch mit der Wirtschaft werden Studieninhalte regelmäßig überprüft und an deren Bedarfe angepasst. Um die Verzahnung von Theorie und Praxis zu gewährleisten, legt die Hochschule zudem großen Wert darauf, dass ihre Professoren und Dozenten mit der Praxis verbunden sind. Eigene berufliche Erfahrungen der Studierenden sowie der intensive Austausch mit Kommilitonen unterstützen ebenfalls den Theorie-Praxis-Transfer. Vieles von dem, was die Studierenden im Hörsaal lernen, können sie unmittelbar im Joballtag anwenden und sich dadurch schon während des Studiums für neue Aufgaben und Verantwortlichkeiten empfehlen.

Zentrale Lage, besondere Vorlesungszeiten

In Mainz werden die Lehrveranstaltungen der Bachelor- und Master-Studiengänge abends und samstags in den Räumlichkeiten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz stattfinden, sodass Berufstätige und Auszubildende das Studium zeitlich gut in ihren Alltag integrieren können.

Jetzt informieren

Die nächsten kostenfreien und unverbindlichen Online-Infoveranstaltungen
zum Bachelor-Studium: 14. Mai, 2. Juni, 7. Juli jeweils um 18 Uhr
zum Master-Studium: 18. Mai, 9. Juni, 9. Juli jeweils um 18 Uhr
Anmeldung und weitere Infos bei Prof. Dr. Eva Schwinghammer, Geschäftsleiterin der FOM in Mainz, per E-Mail: eva.schwinghammer@fom.de oder hier.

15.05.2020APOLLON Hochschule für Gesundheitswirtschaft

Erneuert & re-akkreditiert: Der Bachelor Medizin- und Gesundheitstechnologie-Management (B.A.)

Inhaltlich geschärft ist der re-akkreditierte „Bachelor Medizin- und Gesundheitstechnologie-Management (B. A.)“ fit für die Zukunft. Namentlich um Medizintechnologie ergänzt, beinhaltet er neben gefragten Management Skills ein breites gesundheitsökonomisches und medizintechnisches Know-how.

Bremen, Mai 2020. Bereits seit zehn Jahren ist der Studiengang auf dem Ausbildungsmarkt präsent. Die in dieser Zeit gesammelten Erfahrungen hat die APOLLON Hochschule für eine Profilschärfung und Erneuerung für die wachsenden Herausforderungen genutzt. Mit Erfolg: Der Studiengang „Medizin- und Gesundheitstechnologie-Management B. A.“ ist von der Akkreditierungsagentur FIBAA re-akkreditiert.

Die derzeit herrschende Corona-Pandemie zeigt eindrucksvoll die steigende Bedeutung von Gesundheitstechnologien. Den hohen Anforderungen trägt der Studiengang mit intelligenten Anpassungen Rechnung: Das neu strukturierte, übersichtlichere Curriculum ist um weitere medizinische Kenntnisse ergänzt. Die Prüfungslast verringert sich durch einen optimierten Zuschnitt der verschiedenen Studienmodule deutlich. Stärker an der Praxis orientierte Fallaufgaben und allgemein mehr Aktualität wurden auch durch die konstruktiven Rückmeldungen seitens der Studierenden aufgenommen. Themen von der Corona-Pandemie, über Virtual Reality oder Augmented Reality bis Künstliche Intelligenz und Digitalisierung finden sich nun im Lehrplan wieder.

Im Mittelpunkt des Studiengangs stehen vier Kernkompetenzfelder: digitale Gesundheitswirtschaft und gesundheitsökonomische Grundlagen, Medizin- und Gesundheitstechnologie, medizinische Informationstechnologien sowie Managementwissen und Persönlichkeitsentwicklung. Der Studiengang verdichtet diese Expertisen zu gefragtem Querschnittswissen für zukünftige Medizin- und Gesundheitstechnologie-Manager/-innen.

„Der Bachelor Medizin- und Gesundheitstechnologie-Management (B. A.) bildet heute mehr denn je gefragte Fachkräfte aus, die sowohl mit den medizinisch-technischen als auch den medizinisch-ökonomischen Prozessen der Branche bestens vertraut sind“, so der Studiengangsleiter Prof. Dr. Kurt Becker.

Weiterführende Informationen zum Bachelor Medizin- und Gesundheitstechnologie Management (B. A.)

Weitere Informationen über die APOLLON Hochschule: www.apollon-hochschule.de

14.05.2020SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm

LÜNING-Gruppe in Rietberg kooperiert mit SRH Hochschule Hamm

 

Die SRH Hochschule Hamm und die LÜNING-Gruppe in Rietberg kooperieren ab sofort im Bereich des dualen Studiums. Die LÜNING-Gruppe, deren Kooperationspartner die EDEKA Minden-Hannover ist, übernimmt ab Juni einen Studierenden der SRH während seiner dreijährigen Hochschulausbildung und begleitet diesen während seiner insgesamt sechs mehrwöchigen Praxisphasen im Unternehmen.

Die hohe Praxisorientierung ist für die SRH Hochschule in allen Bereichen der Lehre maßgeblich und Teil des kompetenzfokussierten CORE-Prinzips. Dieses verfolgt das Ziel, Studierende nicht nur theoretisch auf ihr späteres Berufsleben vorzubereiten, sondern neben der Vermittlung wichtiger theoretischer Inhalte auch die Weiterentwicklung fachlicher und persönlicher Kompetenzen für einen fließenden Übergang in das Berufsleben zu fördern. „Unsere Spitzenwerte beim kürzlich erschienenen CHE-Ranking in den Studiengängen BWL und Wirtschaftsingenieurwesen Logistik zeigen, dass die hohe Praxisrelevanz bei uns tatsächlich Fokus der Lehre ist“, sagte Prorektor Prof. Dr. Claus Wilke in Bezug auf Kooperationen mit Unternehmen im dualen Studium oder auch in Projekten oder Praxissemestern. Beim CHE-Hochschulranking wurden insbesondere die hohe Praxisorientierung des Studiums und der schnelle Abschluss gelobt an der SRH Hochschule Hamm. Zudem können fast alle Professorinnen und Professoren aktuelle außerhochschulische Berufserfahrungen nachweisen, hieß es in der Bewertung.

LÜNING reagiert mit dieser Kooperation auf die wachsenden Anforderungen an logistische Fachkräfte. „Die Logistik ist ein hoch spannender Bereich des Unternehmens und entwickelt sich seit Jahre rasant weiter. Neben, der für ein Unternehmen immer wichtiger werdenden Optimierung von Prozessen hat sich vor allem im Bereich der Digitalisierung innerhalb der Logistik enorm viel getan in den letzten Jahren. Studierende, die fachliches Know-how aus der Logistik, fundierte wirtschaftliche Kenntnisse und IT-Kompetenzen mitbringen, sind für uns und für die Weiterentwicklung der LÜNING-Gruppe äußerst wertvoll“, freute sich Ina Schmidt, zuständig für die Personalentwicklung am Standort in Rietberg.

An der LÜNING-Gruppe ist EDEKA mit 49% beteiligt und somit seit über 25 Jahren Partner des Unternehmens. LÜNING ist eines der 30 größten Handelsunternehmen in Deutschland und verbindet durch die Kooperation mit EDEKA die Vorteile eines großen Handelskonzerns mit den Stärken eines mittelständischen Familienunternehmens mit einer 160jährigen Tradition.

13.05.2020SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm

SRH Hochschule Hamm: Dekan Prof. Dr. Claus Wilke wird Prorektor für Forschung und Transfer

Die SRH Hochschule Hamm hat Prof. Dr. Claus Wilke zum Prorektor für Forschung und Transfer ernannt. Rektor Prof. Dr. Lars Meierling gratulierte Prof. Wilke, nachdem die akademischen Gremien der Hochschule der Ernennung zugestimmt haben. „Ich bin sicher, dass Herr Wilke den Bereich von Forschung und Transfer an unserer Hochschule erfolgreich weiterentwickeln wird und wünsche ihm hierzu alles Gute“, so Meierling. Insbesondere Wilkes konkrete Erfahrungen bei der Antragstellung und Umsetzung von Forschungsprojekten und deren Transfer seien für die Besetzung dieser Aufgabe entscheidend und wichtig gewesen, betonte der Rektor.

Wilke selbst freute sich sehr über das entgegengebrachte Vertrauen: „Die SRH Hochschule Hamm hat aufgrund des Kompetenzprofils in den Bereichen Logistik, Management, Energiewirtschaft, Soziale Arbeit und Psychologie ideale Voraussetzungen für interdisziplinäre Forschung. Das bietet viele Möglichkeiten. Ich freue mich, Teil der gemeinsamen Forschungsbemühungen an der Hochschule sein zu dürfen.“ Prof. Wilke ist seit 2013 an der Hochschule in Hamm und verantwortet und entwickelt als Dekan seit 2017 erfolgreich den Fachbereich „Technik und Wirtschaft“.

Die SRH Hochschule Hamm wies ihre Expertise in der Forschung zuletzt in verschiedenen Projekten nach. So unter anderem beim ICEM-Projekt (IntraCity E-Mobility), bei dem es um die Entwicklung klimaschonender Logistik-Konzepte ging. Aktuell beteiligt sich die SRH Hochschule Hamm bei dem Forschungsprojekt „Mercedes-Benz Werk Goes Green“ mit dem Automobil-Werk in Düsseldorf. Kern des Projekts ist die Untersuchung des Einsatzes von Brennstoffzellen-Gabelstaplern über einen längeren Zeitraum. „Mit unseren Kompetenzen in den Bereichen der Logistik und Energiewirtschaft können wir mit unserer Begleitforschung gerade an deren Schnittstelle einen wertvollen Beitrag leisten“, so Prof. Wilke abschließend.