Verband der Privaten Hochschulen e.V.

Der Verband der Privaten Hochschulen e.V. (VPH) vertritt die Interessen der privaten Hochschulen in Deutschland. Er wurde 2004 gegründet und setzt sich für ein pluralistisches Hochschulsystem zum Wohle der Studierenden und der Gesellschaft ein. Er stellt die einzige Interessenvertretung der privaten Hochschulen in Deutschland dar.

27.10.2017Wilhelm Büchner Hochschule

Wilhelm-Büchner-Hochschule in Pfungstadt feiert ihr 20-jähriges Bestehen

Ihr zwanzigjähriges Bestehen feierte am Mittwoch die private Wilhelm-Büchner-Hochschule, als Pionier des technischen Fernstudium benannt nach dem Pfungstädter Industriellen und Politiker Wilhelm Büchner. Digitaltechnik und Online-Lernen werden künftig eine noch größere Rolle beim Studium spielen.

Die Hochschule mit Sitz an der Pfungstädter Ostendstraße bietet sowohl Bachelor- als auch Masterstudiengänge und neuerdings auch internationale Master’s Degrees in vorwiegend technischen Fächern sowie akademische Weiterbildung in diesen Fachgebieten an. Ihre Absolventen studieren neben ihrer Arbeit, um als Ingenieure oder Informatiker beruflich voran zu kommen. „Wir bieten ein flexibles
Studienmodell an, um ihnen die optimale Verbindung zwischen Beruf und Lernen zu ermöglichen“, sagt dazu Professor Jürgen Deicke, der Präsident der Hochschule.

Ein typisches Beispiel als Absolvent dieser Hochschule ist der 43-jährige Stefan Hebling, der zum Jubiläum mit dem Preis der Goldschmidt-Stiftung für seine Abschlussarbeit zum Allradsystem des Carrera Turbo ausgezeichnet wurde. Er hat nach Realschulabschluss und kontinuierlicher Weiterbildung über viele Jahre sein Studium als Mechatronik-Ingenieur abgeschlossen. „Die Kombination zwischen Beruf und Studium ist nicht leicht zu schaffen“, sagte Hebling, der die letzten zweieinhalb Jahre täglich nach der Berufsarbeit an den privaten Schreibtisch zum Studium gegangen ist. „Er zeigt, wie bei uns Menschen ohne Abitur auf dem dritten Bildungsweg ihr Studium erfolgreich absolvieren“, sagt dazu Thomas Kirchenkamp, der Kanzler der Hochschule.

Begonnen hat sie vor 20 Jahren mit nur wenigen Studierenden. Inzwischen hat sie eine konstante Zahl von etwas über 6000 Fernstudierenden. Der überwiegende Teil strebt einen Bachelor-Abschluss an, von ihnen haben etwa 1000 nicht den klassischen Weg zum Studium über das Abitur eingeschlagen. Ein Sechstel der Studierenden absolviert ihr Masterstudium. An der Büchnerhochschule schreiben sich vor allem männliche Studienbewerber ab 30 Jahre ein, der Frauenanteil sei wegen des überwiegend technischen Fächerkatalogs eher gering. Die Unterstützung durch den Arbeitgeber sei dabei höchst unterschiedlich. „Das Spektrum reicht dabei
von finanzieller Hilfe bis zu Sonderurlaub“, sagt der Präsident.


16.10.2017SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm

SRH-Studierende aus Indien erleben deutschen Fußballkult beim BVB - Die SRH Hamm zu Besuch im größten Stadion Deutschlands

Einen sportlichen Start in das Studienleben haben am Donnerstag (12.10.2017) die ersten fünf indischen Studenten der SRH Hochschule Hamm mit ihren deutschen Kommilitonen erlebt.

Für fünf Studenten des Masterstudiengangs ‚International Business and Engineering (M.Eng.)‘ (MIBE) und ihre acht Kommilitonen aus den SRH-Studiengängen BWL, Energiewirtschaft und Soziale Arbeit sowie zwei Dozenten der SRH Hamm ging es auf die BVB-Stadiontour nach Dortmund. Der Ausflug zum Signal Iduna Park sollte nicht nur dem gegenseitigen Kennlernen der SRH-Studierenden dienen, sondern auch die beiden Kulturen zusammenführen. Mit dem SRH-Standort in Hamm und somit der direkten Nähe zum Ruhrgebiet bot sich die perfekte Möglichkeit dem bekanntesten Fußballverein aus dem Pott einen Besuch abzustatten. Für die indische Studierendengruppe ein großes Highlight. „Wir kennen Borussia Dortmund schon aus unserer Heimat, aber hier live vor Ort zu sein, ist einfach nur klasse!“, so der MIBE-Student, Pradeep Manjunath.    

Im Anschluss an die Stadiontour inklusive einer Besichtigung der Mannschaftskabine und dem Gang durch den Spielertunnel bis hin zur Trainerbank stand auch ein Kurzbesuch des Borusseums – dem Vereinsmuseum von Borussia Dortmund auf dem Plan. „Auch unsere deutschen Studierenden haben bereits im Vorfeld großes Interesse an der Exkursion bekundet, aber dass diese bei allen so gut angekommen ist, freut uns natürlich umso mehr.“, fasst Laura Isenbeck, Wissenschaftliche Mitarbeiterin aus dem Fachbereich Management, den Ausflug zusammen.

Die Exkursion nach Dortmund war jedoch nur ein kleiner Vorgeschmack für die Studenten aus Indien. Der englischsprachige Masterstudiengang, der in Kooperation mit der SRH Heidelberg entstanden ist, wird im Sommersemester 2018 an beiden Hochschulen angeboten. Interessenten können sich über die SRH Heidelberg für den Studiengang bewerben und sowohl dort als auch am Standort Hamm ihren Abschluss zum Master ‚International Business and Engineering (M.Eng.)‘ abschließen. Für die SRH Hamm trägt dieses Zusammenwirken einen weiteren Schritt zur Internationalisierung der Hochschule bei.

05.10.2017Verband der Privaten Hochschulen e.V.

PRAXISHOCHSCHULE

Famulanten-Camp der Marienhaus Unternehmensgruppe im Medical Center des Nürburgrings
Vom 25. bis 29. September 2017 haben Studentinnen und Studenten des Bachelor-Studiengangs Physician Assistance der praxisHochschule zusammen mit Studierenden der Humanmedizin erstmalig an einem Famulanten-Camp der Marienhaus Unternehmensgruppe am Nürburgring teilgenommen. Ziel war vor allem, die praktischen Fähigkeiten während des Studiums an Hand von realitätsnahen Szenarien zu vertiefen.

Auf dem Plan standen neben medizinischen Themen wie Sonografie, EKG-Auswertung, Röntgen und Gipsen auch Kommunikation und Team-Building-Maßnahmen, wie ein Kart-Grand-Prix. Für die meisten angehenden Ärztinnen und Ärzte war es ein erster Kontakt mit dem noch jungen Berufsbild „Physician Assistance“. Ein positiver Kontakt, denn die Heterogenität der Gruppe hat das gemeinsame Erlebnis im Camp bereichert. So die Einschätzung einer Medizinstudentin kurz vor dem dritten Staatsexamen.

Ein besonders positives Fazit zieht Armin Link, der Einsatzleiter des DRK-Rettungsdienstes am Nürburgring. Die angehenden Physician Assistants haben sich dadurch ausgezeichnet, dass Ihre Berufserfahrung im Gesundheitswesen deutlich erkennbar gewesen sei.

Ein absolutes Highlight im Verlauf des 4-Tägigen Camps: Die Notfallszenarien mit Verletztendarstellern. Diese werden durch speziell ausgebildete Kräfte des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler e.V. vorbereitet. Als Partner im Medical Center am Nürburgring unterstützen die Rotkreuzler seit langem die Famulanten- Camps der Marienhaus Unternehmensgruppe.

Scheinbar blutüberströmt benötigt eine junge Frau die Hilfe der Studierenden. Ein Notruf zur integrierten Leitstelle wird veranlasst. Wie bei einem realen Rettungseinsatz kommt wenige Minuten später der Rettungswagen. Die schwierigste und komplexeste Einsatz-Situation am Abend wurde den Studierenden der praxisHochschule als Herausforderung gestellt. Eine Person ist im Auto eingeklemmt und die technische Rettung durch die beteiligte Feuerwehr ist entsprechend aufwändig. Sämtliche Maßnahmen der Übenden werden anschließend mit den erfahrenen DRK-Rettungskräften und dem Personal der Marienhaus Unternehmensgruppe im Medical Center des Nürburgrings ausgewertet und besprochen. Solche realitätsnahen Szenarien sollen Studierende mit Extremsituationen konfrontieren und ihnen somit einen Eindruck in den beruflichen Alltag geben.

Auch der Kontakt zwischen angehenden Ärztinnen und Ärzten und Physician Assistants bereits im Studium ist eine gute Grundlage für die spätere Zusammenarbeit im Behandlungsteam.

Die Gelegenheit des Famulanten-Camps wurde auch für eine Begegnung mit dem Geschäftsführer am Nürburgring, Herrn Mirco Markfort, und dem dort für die Hochschulkooperationen Projektverantwortlichen Dr. Schmidt genutzt, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aufschlussreiche Einblicke in den Betrieb des Nürburgrings vermittelten.