Verband der Privaten Hochschulen e.V.

Der Verband der Privaten Hochschulen e.V. (VPH) vertritt die Interessen der privaten Hochschulen in Deutschland. Er wurde 2004 gegründet und setzt sich für ein pluralistisches Hochschulsystem zum Wohle der Studierenden und der Gesellschaft ein. Er stellt die einzige Interessenvertretung der privaten Hochschulen in Deutschland dar.

17.05.2018Verband der Privaten Hochschulen e.V.

VPH führte Gespräche mit dem BMBF

MinDirig Dr. Peter Greisler, Prof. Klaus Hekking, Abteilungsleiter Ulrich Schüller, Thomas Halder

16.05.2018SRH Hochschule Heidelberg

Exzellenz in der Lehre: SRH Hochschule Heidelberg erneut für Genius Loci-Preis nominiert

Mit dem Preis zeichnen der Stifterverband und die Volkswagen Stiftung jährlich Hochschulen aus, die mit innovativen Lehrkonzepten Vorreiter sind
 
Der Stifterverband und die Volkswagen Stiftung haben die SRH Hochschule Heidelberg erneut für den Genius Loci-Preis für Lehrexzellenz nominiert. Damit steht sie zum zweiten Mal in Folge auf der Shortlist von nur jeweils drei Hochschulen und vier Universitäten bundesweit. Mit dem Preis werden herausragende Leistungen in der Lehre gewürdigt und sichtbar gemacht. „Ausschlaggebend für die Nominierung der SRH Hochschule Heidelberg waren u.a. das CORE-Prinzip sowie die durchgehende Lernendenorientierung“, so der Stifterverband. 
 
CORE steht für Competence Oriented Research and Education. Das Studienmodell, das 2012 an der SRH Hochschule Heidelberg eingeführt wurde, stellt die Studierenden in den Mittelpunkt: Diese erwerben während ihres Studiums genau die Kompetenzen, die sie später im Beruf benötigen. In jeweils fünfwöchigen Modulen lernen sie in kleinen Gruppen, praxisnah und eigenverantwortlich, individuell gecoacht durch ihre Dozenten.
 
„Zum zweiten Mal unter den Nominierten zu sein, ist für uns eine Bestätigung dafür, dass unser Studienmodell auf nationaler Ebene Anerkennung findet. Die Nominierung ehrt uns und würdigt das herausragende Engagement aller Kolleginnen und Kollegen, die sich mit dem CORE-Prinzip auf innovative Lehr- und Lernmethoden eingelassen haben – zum Wohle der Studierenden“, sagte Prof. Dr. Carolin Sutter, Prorektorin für Studium, Weiterbildung und internationale Beziehungen.
 
„CORE bedeutet, vom Ende her zu denken und beinhaltet auch einen Wandel in der Kultur des Lehrens und Lernens“, erklärt Prof. Dr. Julia Rózsa, Leiterin der SRH Akademie für Hochschullehre. „Die Nominierung gibt uns Ansporn, diesen Wandel weiter zu gestalten und das CORE-Prinzip kontinuierlich nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen anzupassen.“
 
Auch Prof. Dr. Dr. h.c. Jörg Winterberg, der als ehemaliger Rektor der SRH Hochschule Heidelberg die neue Lehr- und Lernphilosophie angestoßen hatte, freute sich über die erneute Nominierung: „Sie ist eine weitere Bestätigung dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Sichtbarkeit auf nationaler Ebene hilft uns dabei, das Studienmodell auch bei unseren Partnern in der Wirtschaft und im Bildungswesen, die für uns als Impulsgeber sehr wichtig sind, noch bekannter zu machen“, sagte er. Als Geschäftsführer der SRH Higher Education ist er dabei, das CORE-Prinzip auch an weiteren SRH Hochschulen einzuführen.
 
Im nächsten Schritt müssen die sieben nominierten Hochschulen schriftlich darlegen, wie und in welchen Handlungsfeldern ihre Lehrstrategie im Hochschulalltag umgesetzt wird. Welche Universität und welche Fachhochschule den Genius Loci-Preis bekommen, entscheidet die Jury im Oktober 2018. Die beiden Gewinner erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 20.000 Euro. Das Geld ist zweckgebunden für die Einladung eines Visiting Scholar of Teaching and Learning in Higher Education zu verwenden.

Kontakt: Christiane Desire, Christiane.Desire@hochschule-heidelberg.de

 

 

16.05.2018Verband der Privaten Hochschulen e.V.

VPH zu Besuch im Kanzleramt

Am 16. Mai fand der VPH-Termin mit dem Ministerialdirektor Christian Luft (Bundeskanzleramt) in Berlin statt.
Weitere Gespräche haben der VPH-Vorstandsvorsitzender Prof. Klaus Hekking und VPH-Geschäftsführer Thomas Halder mit dem Hochschulpolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Jens Brandenburg MdB, mit dem Bundestag-Ausschussvorsitzenden für Bildung und Forschung Dr. Rossmann MdB (SPD) und mit dem Obmann der CDU-/CSU-Bundestagfraktion Wissenschaft, Forschung und Technik, Dr. Stefan Kaufmann MdB geführt.





14.05.2018Verband der Privaten Hochschulen e.V.

Akkon-Hochschule gründet „Institute for Research in International Assistance“


Am Montag, den 14. Mai 2018, gründete die Akkon-Hochschule das Forschungsinstitut „Institute for Research in International Assistance – IRIA“. Die feierliche Gründung erfolgte im Rahmen des Symposiums Global Health.
Die Gründungsurkunde wurde durch Präsident Prof. Georg Hellmann, Gründungsdirektor Prof. Timo Ulrichs, Vizepräsident für Forschung Prof. Henning Goersch und Kanzlerin Wiebke Lohrmann im Anschluss an den wissenschaftlichen Teil des Symposiums unterzeichnet. Ehrengäste beim Gründungsakt waren Hubertus von Puttkamer, Mitglied des Bundesvorstands der Johanniter-Unfall-Hilfe, und Prof. Helmut Hahn, Präsident des Koch-Metschnikow-Forums und designiertes Mitglied des Kuratoriums des Institutes
Mit dem neuen Forschungsinstitut „Institute für Research in International Assistance – IRIA“ reagiert die Akkon-Hochschule auf den steigenden Bedarf an qualifiziertem und wissenschaftlich fundiertem Know-How im Krisenmanagement und humanitärer Hilfe auf der gesamten Welt. „Mit IRIA füllen wir eine Lücke in der Forschungslandschaft im Bereich der internationalen Hilfe. Politik- und Sozialwissenschaftliche sowie gesundheitswissenschaftliche Aspekte der humanitären Hilfe und auch der Entwicklungszusammenarbeit sind derzeit viel zu wenig untersucht“, so Gründungsdirektor Prof. Ulrichs. Die Gründung von IRIA versteht sich als eine direkte Reaktion auf den World Humanitarian Summit im Jahr 2016, auf dem sowohl die fundamentale Neuausrichtung als auch eine Verbesserung des internationalen Austauschs auf dem Gebiet der humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit eine zentrale Forderung war. „Mit der Gründung des Institute für Research in International Assistance unterstützt die Akkon-Hochschule die Neubestimmung der humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit“, so Prof. Hellmann, Präsident der Akkon-Hochschule. Das Forschungsinstitut IRIA versteht sich als Diskussionsplattform und wird sich mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten am politischen und gesellschaftlichen Diskurs beteiligen. Im Gesundheitssektor sind wichtige Neuregelungen geplant, so überarbeitet die Bundesregierung derzeit ihre globale Gesundheitsstrategie, und eine Initiative der nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina zielt darauf ab, die Forschungslandschaft in public health und global health zu stärken. „Die Akkon-Hochschule fühlt sich der anwendungsorientierten Forschung verpflichtet. Das Institute for Research in International Assistance will darüber hinaus den politischen und gesellschaftlichen Diskurs auch in diesen Bereichen beflügeln“ so Prof. Henning Goersch, Vizepräsident für Forschung an der Akkon-Hochschule. Das Institute for Research in International Assistance IRIA legt seine Forschungsschwerpunkte vor allem auf die Themen Gesundheit in Entwicklungs- und Schwellenländern, die Analyse und Entwicklung von Gesundheitssystemen, Global Health Security; aber auch Migration und Flucht und humanitäre Krisen zählen zu den Forschungsfeldern.

Pressekontakt: Julia Hähnel-Budnik, presse@iria.akkon-hochschule.de
www.iria.akkon-hochschule.de

27.04.2018Verband der Privaten Hochschulen e.V.

Kosmopolitisch und globalisiert – eine neue Dynamik erobert die internationale Studienlandschaft

Noch dominieren auf dem Markt der Universitäten Hochschulen klassischen Zuschnitts. Doch machen sich international neue Formen der Wissensvermittlung breit mit mehr serviceorientierten oder auch inhaltlich spezialisierten Angeboten.
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17.04.2018Verband der Privaten Hochschulen e.V.

Der VPH (Verband der Privaten Hochschulen e.V.) weist die Vorwürfe und Vorschläge des DHV (Deutscher Hochschulverband) zurück.


Anfang April appellierte der DHV, die Wettbewerbsfähigkeit privater Einrichtungen durch die Annäherung an den Status des wissenschaftlichen Personals an staatlichen Hochschulen zu erhöhen.

Der VPH vertritt die Meinung, dass die deutschen Hochschulen weitgehend unabhängig von staatlichem Einfluss ihr Lehrangebot verbessern sollten und setzt sich für Gleichbehandlung von staatlichen und privaten Hochschulen ein. Obligatorische Qualitätssicherung soll für alle Hochschulen und nicht nur für private Hochschulen gelten. Während letztere praktisch alle Studiengänge akkreditiert haben, ist das bei ersteren nicht der Fall.

Die privaten Hochschulen bieten individuelle Betreuung mit deutlich größerer Praxisnähe und Betreuungsrelation als die staatlichen Hochschulen. Sie stellen sicher, dass Studienangebote dem gesellschaftlichen Bedarf an akademischer Weiterbildung für breite Bevölkerungsschichten auf effiziente Weise gerecht werden.
Die Studenten stehen an den privaten Hochschulen im Zentrum und genießen eine professionelle Lehrorganisation und eine sehr hohe Serviceorientierung. Die Abbruchquote liegt bei 8%, bei den staatlichen ist es 21%.
Der kontinuierliche Aufbau eines Stamms von qualifizierten Professoren an den privaten Hochschulen (Verdoppelung der Professuren in den letzten 10 Jahren) zeigt, dass immer mehr Wissenschaftler die Freiheit und Autonomie des privaten Hochschulsystems gegenüber demjenigen des staatlichen (Hochschulsystems) bevorzugen.
Das WISO-Institut hat berechnet, dass die privaten Hochschulen den Staat jährlich um 300 Mio. Euro entlasten. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft gehen den privaten Hochschulen allein durch die Nichtweitergabe der Hochschulpakt-Mittel durch die Länder mehrere Millionen Euro jährlich verloren.  Von 2007 bis 2015 waren dies rund 650 Millionen.
Sieht so Wettbewerbsgleichheit in Deutschland aus?


04.04.2018APOLLON Hochschule für Gesundheitswirtschaft

Neuer Band der Schriftenreihe zum Thema „Flüchtlingsmigration in Deutschland: Herausforderung an die medizinische Versorgung“

Der 12. Band der APOLLON Schriftenreihe zur Gesundheitswirtschaft zeigt mit gründlich recherchierten Fakten zur Gesundheitsversorgung von Asylbewerbern in Deutschland aktuelle Mängel im Gesundheitssystem auf und gibt Erfolg versprechende Handlungsempfehlungen für Wissenschaft und Praxis.  
 
Das 21. Jahrhundert ist von einer Flüchtlingsära geprägt: Erschienen die Flüchtlingszahlen im Jahr 2004 noch rückläufig, so waren nur rund zehn Jahre später etwa 60 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Allein in 2015 kamen mehr als 1 Million dieser Flüchtlinge nach Deutschland. Mit der Aufnahme von so vielen Menschen in kurzer Zeit wird das deutsche Gesundheitssystem vor eine große Herausforderung gestellt. So muss etwa möglichst zügig eine medizinische Versorgung zunächst für die Flüchtlinge in den Erstaufnahmeeinrichtungen sowie später für die Asylberechtigten nach Unterbringung in den jeweiligen Kommunen sichergestellt werden.  
Marlen Peseke geht in ihrem Buch „Flüchtlingsmigration in Deutschland: Herausforderung an die medizinische Versorgung in Deutschland“ der Frage nach, wie langfristige Gesundheitsschäden und Folgeerkrankungen von Asylbewerbern und -berechtigten abgewendet und eine dadurch bedingte immense Kostensteigerung der Gesundheitsausgaben vermieden werden kann. Dazu macht die Autorin am Beispiel des Bundeslandes Hessen mit gründlich recherchierten Fakten und der differenzierten Analyse umfangreichen Datenmaterials Mängel im deutschen Gesundheitssystem sichtbar und liefert darauf aufbauend Handlungsempfehlungen zur langfristigen Abwendung von Gesundheitsschäden und Folgeerkrankungen von Asylberechtigten.
Sowohl Wissenschaftlern als auch Praktikern wird mit diesem Buch ein detaillierter Einblick in die aktuelle Situation der Gesundheitsversorgung von Asylbewerbern gewährt sowie Erfolg versprechende Maßnahmen für die Zukunft an die Hand gegeben.

Zur Autorin
Marlen Peseke, geboren 1978, arbeitete nach der Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten überwiegend im Leistungsbereich verschiedener Krankenkassen. Nach der Fortbildung zur Krankenkassenbetriebswirtin leitete sie eigenverantwortlich die Widerspruchsstelle einer Betriebskrankenkasse. Im Oktober 2008 wechselte sie zum Hessischen Ministerium für Soziales und Integration. Von 2011 bis 2014 studierte Marlen Peseke an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft zunächst den „Bachelor Gesundheitsökonomie (B. A.)“ und anschließend darauf aufbauend bis 2016 den „Master Gesundheitsökonomie (M. A.)“.  

Das Buch „Flüchtlingsmigration in Deutschland: Herausforderung an die medizinische Versorgung“ ist ab sofort im Buchhandel oder über die APOLLON University Press (www.apollon-hochschulverlag.de) erhältlich.

„Flüchtlingsmigration in Deutschland: Herausforderung an die medizinische Versorgung“ von Marlen Peseke, 1. Auflage, Bremen: APOLLON University Press, 2018, Band 12 APOLLON Schriftenreihe zur Gesundheitswirtschaft, 168 Seiten, broschiert, 24,90 €, ISBN 978-3-943001-33-4


Weitere Informationen zur APOLLON University Press: www.apollonhochschulverlag.de

Weitere Informationen zur APOLLON Hochschule: www.apollon-hochschule.de
Kontakt: Tine Klier, klier@textpr.com