Verband der Privaten Hochschulen e.V.

Der Verband der Privaten Hochschulen e.V. (VPH) vertritt die Interessen der privaten Hochschulen in Deutschland. Er wurde 2004 gegründet und setzt sich für ein pluralistisches Hochschulsystem zum Wohle der Studierenden und der Gesellschaft ein. Er stellt die einzige Interessenvertretung der privaten Hochschulen in Deutschland dar.

30.10.2018SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm

Vorreiterrolle in der Region übernehmen - SRH entwickelt Integrationsmodell ALLSTAY 4.0

Die SRH Hochschule Hamm führt ihre Internationalisierungsstrategie konsequent weiter und möchte dieser Ausrichtung nun Modellcharakter verleihen. Dazu wurde das Projekt „ALLSTAY 4.0“ entwickelt, ein innovatives vierstufiges und soziales Integrationsmodell, das sicherstellen soll, dass ausländische Gäste nicht nur an der SRH Hamm studieren, sondern auch dauerhaft als Fachkraft in Deutschland arbeiten und leben. Der Projektname steht für Arrive (Ankommen), Learn (Lernen), Live (Leben), STAY (Bleiben).
Hintergrund des Projektes ist, dass die SRH Hochschule Hamm in den vergangenen Monaten 80 ausländische Studierende für die Hochschule gewonnen hat und diese neben der Lehre sinnvoll integrieren möchte. Die internationalen Studierenden sind nicht nur für ein Austauschsemester in Deutschland, sondern studieren einen kompletten Studiengang, z. B. im Bereich der globalen Logistik oder im internationalen Management. Im Wintersemester 2018/2019 sind 50 junge Menschen aus verschiedenen Ländern an die SRH in Hamm gekommen. Die Mehrheit dieser Studierenden kommt aus Indien, Paraguay und China, aber auch aus anderen europäischen Ländern.
Die Hochschule hat die Studierenden nicht nur davon überzeugen können ihre Heimat zu verlassen und zumeist auch den Kontinent zu wechseln, sondern in Hamm ein Studium aufzunehmen. „Wir haben unsere ausländischen Studierenden von Anfang an unterstützt, u. a. bei VISA-Themen und der Wohnungssuche“, sagt SRH-Rektor Prof. Dr. Lars Meierling und ergänzt: „Obwohl der Standort Hamm nicht per Definition erste Adresse in Deutschland für ausländische Studieninteressierte ist, ist als Ergebnis durch die Vielzahl der inzwischen hier lebenden ausländischen Studierenden eine weitere Aufwertung der Region erfolgt.“ Meierling sieht in dem Projekt eine große Chance für Unternehmen. „Nachdem unsere internationalen Gäste nach 2 Jahren ihren Masterabschluss erhalten, können Unternehmen auf Fachkräfte zurückgreifen, die im Idealfall bereits die deutsche Sprache, gesellschaftliches Verhalten und einige Regeln der Arbeitswelt kennen. Den Integrationsprozess muss das Unternehmen dadurch nicht mehr leisten, weil wir als Hochschule vorgeschaltet diesen Prozess bereits abbilden.“, erläutert der Rektor das Alleinstellungsmerkmal von ALLSTAY 4.0.
Fachliche und wissenschaftliche Unterstützung der nun nötigen Schritte generiert die Hochschule aus den eigenen Reihen. Prof. Dr. Bernd Benikowski aus dem Fachbereich ‚Sozialwissenschaft‘ soll mit seiner hohen Expertise im Bereich der Integration im nächsten Schritt konkrete Teilprojekte entwickeln und neben erstklassiger Lehre eine Integration in das soziale Umfeld der Region so organisieren, dass ein kultureller Austausch mit wechselseitigem Verständnis verschiedener Kulturen geschaffen wird. „Wir möchten neben der sozialen Integration vor allem auch eine systemische Integration erreichen. Dazu sind wir aktuell in Gesprächen mit potenziellen Partnern in der regionalen Wirtschaft und Industrie.“ Ziel sei es, „eine frühzeitige Vernetzung sowie eine interkulturelle Verständigung mit entsprechenden Unternehmen zu forcieren und somit Zukunftsperspektiven zum langfristigen Verbleib in der Region zu schaffen“, so Benikowski.
Das von der SRH geplante Projektkostenvolumen wird aus Eigenmitteln sowie durch Unterstützung externer Projektpartner finanziert. In den kommenden Wochen und Monaten plant die SRH hierzu Kooperationen, Veranstaltungen und Unterstützungsangebote, die eine wissenschaftlich abgesicherte und nachhaltige Integration sicherstellt. „Wir möchten Vorreiter mit Modellcharakter sein“, so Meierling abschließend.


Kontakt: Andre Hellweg, andre.hellweg@srh.de

 

 

25.10.2018SRH Hochschule Heidelberg

SRH Hochschule Heidelberg erhält Auszeichnung für exzellente Lehre

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Volkswagenstiftung würdigen das Lehr- und Lernmodell der SRH Hochschule Heidelberg mit dem Genius Loci-Preis. Der einzige institutionelle Preis für exzellente Lehre in Deutschland wird zum zweiten Mal vergeben.

Studieren anders denken – die SRH Hochschule Heidelberg hat 2012 die Lehre revolutioniert und mit dem CORE-Prinzip (Competence Oriented Research and Education) ein deutschlandweit einzigartiges Lehr- und Lernmodell geschaffen. CORE steht für eine komplett neue Studienstruktur: Im Fünf-Wochen-Rhythmus erwerben die Studierenden Kompetenzen, die sich nach den Anforderungen des Arbeitsmarktes richten, gecoacht durch ihre Dozenten. Für diesen Ansatz haben der Stifterverband und die Volkswagenstiftung die SRH Hochschule Heidelberg nun mit dem Genius Loci-Preis ausgezeichnet.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die vor allem unseren Studierenden zu Gute kommt. Sie unterstreicht die hohe Qualität unserer Lehre und signalisiert, dass die Hochschule hervorragend ausgebildete Absolventen hervorbringt“, betont Prof. Dr. Katja Rade, Rektorin der SRH Hochschule Heidelberg.

Neben der SRH Hochschule Heidelberg erhält auch die Uni Mainz den Genius Loci-Preis. „Qualität sichern in der Lehre heißt auch, eine Lehrentwicklung strategisch zu betreiben und dafür institutionelle Leitbilder zu entwickeln. Das ist sowohl der Uni Mainz als auch der SRH Hochschule Heidelberg ausgezeichnet gelungen“, sagt der stellvertretende Generalsekretär des Stifterverbandes, Dr. Volker Meyer-Guckel.

Der Bologna-Prozess fordert seit 1999 von allen Hochschulen in Europa, dass sie ihre Studierenden auf die Anforderungen des modernen Arbeitsmarkts vorbereiten. „Wir haben Bologna zu Ende gedacht, indem wir die Studierenden konsequent ins Zentrum rücken: Sie trainieren bei uns genau jene Kompetenzen, die sie in ihrem späteren Beruf benötigen“, sagt Prof. Dr. Carolin Sutter, Prorektorin für Studium und Weiterbildung. „Wichtig ist dabei, dass die Studierenden an ihr Vorwissen anknüpfen und dieses mit eigenen Erfahrungen verbinden können“, unterstreicht Julia Rózsa, Leiterin der SRH Akademie für Hochschullehre, die das CORE-Prinzip entwickelt hat. „Wir geben den Studierenden den Raum, den Lernstoff mit aktivierenden Lernmethoden optimal zu verarbeiten.“

Das CORE-Prinzip basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Lern- und Hirnforschung. Die Studierenden erarbeiten sich fünf Wochen lang ein Thema – eigenverantwortlich und in kleinen Gruppen. Am Ende dieses Zeitraums wird überprüft, ob sie ihre erlernten Kompetenzen anwenden können: beispielsweise in Form von fiktiven Unternehmensversammlungen, Präsentationen oder Ausstellungskonzepten. Auch in der Forschung wird das CORE-Prinzip angewendet: Die Studierenden können Forschungsprojekte aktiv mitgestalten oder eigene Projekte initiieren, wodurch sowohl das selbstständige und wissenschaftliche Arbeiten als auch erste Kontakte zu potenziellen künftigen Arbeitgebern gefördert werden.

Neben der SRH Hochschule Heidelberg setzen mittlerweile auch die anderen acht SRH Hochschulen das innovative Lernkonzept in ihrem Studienangebot um. Prof. Dr. Dr. h.c. Jörg Winterberg, Geschäftsführer der SRH Higher Education und ehemaliger Rektor der SRH Hochschule Heidelberg, der das CORE-Prinzip 2012 eingeführt hat, erklärt: „Die SRH Hochschulen profitieren sehr von diesem Lehr- und Lernmodell, das sie in der Hochschullandschaft einzigartig macht. Die Auszeichnung mit dem Genius Loci-Preis verleiht diesem Ausbau einen enormen Schub und bedeutet eine große Anerkennung unserer Arbeit der vergangenen Jahre.“

Mit dem Genius Loci-Preis für Lehrexzellenz zeichnen der Stifterverband und die Volkswagenstiftung jährlich eine Universität und eine Fachhochschule aus, die über eine beispielhafte Lehrverfassung bzw. Lehrstrategie verfügen. Das Preisgeld von 20.000 Euro wird die SRH Hochschule Heidelberg für die Einladung eines Visiting Scholar of Teaching and Learning im Bereich digitale Lehre einsetzen. „Wir entwickeln das CORE-Prinzip ständig weiter und sind davon überzeugt, dass durch den zielgerichteten Einsatz neuer Medien der Mehrwert von Präsenzphasen weiter gesteigert werden kann“, erklärt Prof. Sutter.

Kontakt:Janna Von Greiffenstern, janna.vongreiffenstern@hochschule-heidelberg.de

28.09.2018NORDAKADEMIE

Die NORDAKADEMIE ist die erste systemakkreditierte Hochschule Norddeutschlands.

Mit einem leistungsfähigen Qualitätssicherungssystem besitzt die NORDAKADEMIE in Norddeutschland ein Alleinstellungsmerkmal.

Im Hochschulbereich gilt die Akkreditierung als eines der wichtigsten Werkzeuge zur Qualitätssicherung. Im Verfahren der Systemakkreditierung wird überprüft, ob die Hochschule verlässlich dazu in der Lage ist, Studiengänge entsprechend den Vorgaben von Kultusministerkonferenz (KMK) und Hochschulrektorenkonferenz (HRK) sowie den Beschlüssen des Akkreditierungsrates selbstständig zu entwickeln und anzubieten. Sie muss ferner nachweisen, dass ihr Qualitätssicherungssystem die Zielsetzung des Studiengangskonzepts und die Plausibilität der Umsetzung beurteilt sowie die Gewährleistung fachlicher Mindeststandards überprüft und beständig weiterentwickelt. Die NORDAKADEMIE konnte im Verfahren der Systemakkreditierung 2012 sowie  im Verfahren der Reakkreditierung 2018 überzeugend nachweisen, dass sie diese anspruchsvollen Kriterien vollauf erfüllt.

"Besonders erfreulich und bei Systemakkreditierungen sowie bei der Systemreakkreditierung eine Besonderheit: Die Akkreditierung wurde ohne Auflagen erteilt", berichtet Prof. Dr. Behringer, Präsident. Das bedeutet, dass die NORDAKADEMIE mit den dualen Bachelorstudiengängen sowie mit den berufsbegleitenden Masterstudiengängen für weitere acht Jahre systemakkreditiert ist.


"Die erfolgreiche Systemakkreditierung dokumentiert, dass die NORDAKADEMIE ein funktionierendes Prozess- und Qualitätsmanagement installiert hat. So können wir die gleichbleibend hohe Qualität unserer Studienangebote sicherstellen und das ist ein entscheidender Vorteil im Wettbewerb um die besten Studierenden", wertet Jörg Meier, Kanzler und stellvertretender Vorstand der NORDAKADEMIE den Erfolg. "Für uns als Hochschule der Wirtschaft für die Wirtschaft ist das ein weiterer Baustein, um gemeinsam mit den an den dualen Studiengängen beteiligten Unternehmen maßgeschneiderte Nachwuchskräfte ausbilden zu können", sagt Meier.
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17.09.2018SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm

SRH Hochschule Hamm begrüßt 160 nationale und internationale Studierende

Am 17.09.2018 begrüßte der Rektor Prof. Dr. Lars Meierling die neuen Studierenden an der Hochschule. Einige internationale Studierende werden erst in den kommenden Tagen in Hamm erwartet, insgesamt starten im jetzt beginnenden Wintersemester rund 160 Studierende. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung stellten sich auch die beiden Dekane, Prof. Dr. Claus Wilke (Fachbereich Technik und Wirtschaft) sowie Prof. Dr. Johannes Emmerich (Fachbereich Sozialwissenschaft) den Erstsemestern vor. Neben dem Studierendenrat der Hochschule richtete auch Hamms Bildungsdezernentin Dr. Britta Obszerninks ebenfalls Grußworte an die Studierenden.

Im Rahmen seiner Begrüßung hieß der SRH-Rektor besonders auch auf die internationalen Studierenden willkommen. Eine Vielzahl ausländischer Studierender, u.a. aus Indien, Paraguay und Finnland, tragen weiter zu der erfolgreichen Internationalisierung der Hochschule bei: „Wir freuen uns, dass unsere in 2017 forcierte internationale Ausrichtung bereits nach kurzer Zeit Früchte trägt und inzwischen mehr als 10% unserer Studierenden aus dem Ausland kommen.“

Die Hochschule erwartet erfahrungsgemäß in den kommenden Wochen weitere Einschreibungen. Doch bereits jetzt ist der Rektor mit der aktuellen Entwicklung der Hochschule zufrieden. „Wir wachsen in vielen Bereichen, unter anderem der Sozialwissenschaft und den englischsprachigen Angeboten der Bereiche BWL und Logistik. Mit dem SRH-eigenen und erfolgreichen CORE-Prinzip ermöglichen wir unseren Studierenden eine hohe Lehrqualität mit konsequenter Kompetenzorientierung“, so Meierling.

Neben dem englischsprachigen Masterstudiengang ‚Supply Chain Management‘ wird im aktuellen Wintersemester auch der Bachelorstudiengang ‚Arbeits- und Organisationspsychologie‘ neu an der SRH Hochschule Hamm angeboten. Interessenten können sich noch bis zum Start im Oktober für diesen Studiengang bewerben.