Verband der Privaten Hochschulen e.V.

Der Verband der Privaten Hochschulen e.V. (VPH) vertritt die Interessen der privaten Hochschulen in Deutschland. Er wurde 2004 gegründet und setzt sich für ein pluralistisches Hochschulsystem zum Wohle der Studierenden und der Gesellschaft ein. Er stellt die einzige Interessenvertretung der privaten Hochschulen in Deutschland dar.

17.04.2018Verband der Privaten Hochschulen e.V.

Der VPH (Verband der Privaten Hochschulen e.V.) weist die Vorwürfe und Vorschläge des DHV (Deutscher Hochschulverband) zurück.


Anfang April appellierte der DHV, die Wettbewerbsfähigkeit privater Einrichtungen durch die Annäherung an den Status des wissenschaftlichen Personals an staatlichen Hochschulen zu erhöhen.

Der VPH vertritt die Meinung, dass die deutschen Hochschulen weitgehend unabhängig von staatlichem Einfluss ihr Lehrangebot verbessern sollten und setzt sich für Gleichbehandlung von staatlichen und privaten Hochschulen ein. Obligatorische Qualitätssicherung soll für alle Hochschulen und nicht nur für private Hochschulen gelten. Während letztere praktisch alle Studiengänge akkreditiert haben, ist das bei ersteren nicht der Fall.

Die privaten Hochschulen bieten individuelle Betreuung mit deutlich größerer Praxisnähe und Betreuungsrelation als die staatlichen Hochschulen. Sie stellen sicher, dass Studienangebote dem gesellschaftlichen Bedarf an akademischer Weiterbildung für breite Bevölkerungsschichten auf effiziente Weise gerecht werden.
Die Studenten stehen an den privaten Hochschulen im Zentrum und genießen eine professionelle Lehrorganisation und eine sehr hohe Serviceorientierung. Die Abbruchquote liegt bei 8%, bei den staatlichen ist es 21%.
Der kontinuierliche Aufbau eines Stamms von qualifizierten Professoren an den privaten Hochschulen (Verdoppelung der Professuren in den letzten 10 Jahren) zeigt, dass immer mehr Wissenschaftler die Freiheit und Autonomie des privaten Hochschulsystems gegenüber demjenigen des staatlichen (Hochschulsystems) bevorzugen.
Das WISO-Institut hat berechnet, dass die privaten Hochschulen den Staat jährlich um 300 Mio. Euro entlasten. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft gehen den privaten Hochschulen allein durch die Nichtweitergabe der Hochschulpakt-Mittel durch die Länder mehrere Millionen Euro jährlich verloren.  Von 2007 bis 2015 waren dies rund 650 Millionen.
Sieht so Wettbewerbsgleichheit in Deutschland aus?


04.04.2018APOLLON Hochschule für Gesundheitswirtschaft

Neuer Band der Schriftenreihe zum Thema „Flüchtlingsmigration in Deutschland: Herausforderung an die medizinische Versorgung“

Der 12. Band der APOLLON Schriftenreihe zur Gesundheitswirtschaft zeigt mit gründlich recherchierten Fakten zur Gesundheitsversorgung von Asylbewerbern in Deutschland aktuelle Mängel im Gesundheitssystem auf und gibt Erfolg versprechende Handlungsempfehlungen für Wissenschaft und Praxis.  
 
Das 21. Jahrhundert ist von einer Flüchtlingsära geprägt: Erschienen die Flüchtlingszahlen im Jahr 2004 noch rückläufig, so waren nur rund zehn Jahre später etwa 60 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Allein in 2015 kamen mehr als 1 Million dieser Flüchtlinge nach Deutschland. Mit der Aufnahme von so vielen Menschen in kurzer Zeit wird das deutsche Gesundheitssystem vor eine große Herausforderung gestellt. So muss etwa möglichst zügig eine medizinische Versorgung zunächst für die Flüchtlinge in den Erstaufnahmeeinrichtungen sowie später für die Asylberechtigten nach Unterbringung in den jeweiligen Kommunen sichergestellt werden.  
Marlen Peseke geht in ihrem Buch „Flüchtlingsmigration in Deutschland: Herausforderung an die medizinische Versorgung in Deutschland“ der Frage nach, wie langfristige Gesundheitsschäden und Folgeerkrankungen von Asylbewerbern und -berechtigten abgewendet und eine dadurch bedingte immense Kostensteigerung der Gesundheitsausgaben vermieden werden kann. Dazu macht die Autorin am Beispiel des Bundeslandes Hessen mit gründlich recherchierten Fakten und der differenzierten Analyse umfangreichen Datenmaterials Mängel im deutschen Gesundheitssystem sichtbar und liefert darauf aufbauend Handlungsempfehlungen zur langfristigen Abwendung von Gesundheitsschäden und Folgeerkrankungen von Asylberechtigten.
Sowohl Wissenschaftlern als auch Praktikern wird mit diesem Buch ein detaillierter Einblick in die aktuelle Situation der Gesundheitsversorgung von Asylbewerbern gewährt sowie Erfolg versprechende Maßnahmen für die Zukunft an die Hand gegeben.

Zur Autorin
Marlen Peseke, geboren 1978, arbeitete nach der Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten überwiegend im Leistungsbereich verschiedener Krankenkassen. Nach der Fortbildung zur Krankenkassenbetriebswirtin leitete sie eigenverantwortlich die Widerspruchsstelle einer Betriebskrankenkasse. Im Oktober 2008 wechselte sie zum Hessischen Ministerium für Soziales und Integration. Von 2011 bis 2014 studierte Marlen Peseke an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft zunächst den „Bachelor Gesundheitsökonomie (B. A.)“ und anschließend darauf aufbauend bis 2016 den „Master Gesundheitsökonomie (M. A.)“.  

Das Buch „Flüchtlingsmigration in Deutschland: Herausforderung an die medizinische Versorgung“ ist ab sofort im Buchhandel oder über die APOLLON University Press (www.apollon-hochschulverlag.de) erhältlich.

„Flüchtlingsmigration in Deutschland: Herausforderung an die medizinische Versorgung“ von Marlen Peseke, 1. Auflage, Bremen: APOLLON University Press, 2018, Band 12 APOLLON Schriftenreihe zur Gesundheitswirtschaft, 168 Seiten, broschiert, 24,90 €, ISBN 978-3-943001-33-4


Weitere Informationen zur APOLLON University Press: www.apollonhochschulverlag.de

Weitere Informationen zur APOLLON Hochschule: www.apollon-hochschule.de
Kontakt: Tine Klier, klier@textpr.com

23.03.2018SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm

Neue Kooperation mit der Universität Nairobi geschlossen – Studierende und Dozenten der SRH Hamm besuchen Kenia

Die SRH Hochschule Hamm kooperiert weltweit mit Hochschulen und baut ihre Vernetzung stetig aus. Die Zusammenarbeit mit Hochschulen in den USA, Frankreich, Irland und Australien werden seit Anfang März durch eine Kooperation mit der Universität Nairobi ergänzt. Cäcilia Mühl, Dozentin des Fachbereichs Sozialwissenschaft an der SRH Hochschule Hamm, besuchte mit zwei Studierenden des Studiengangs „Soziale Arbeit“ das Department of Sociology and Social Work der Universität Nairobi.

Im Rahmen eines studentischen Praxisprojektes, das sich mit dem Thema der Internationalisierung der Sozialen Arbeit beschäftigte, entstand 2017 die Idee einer langfristigen Kooperation der beiden Hochschulen. Diese wurde nun umgesetzt: Es wurde vereinbart, pro Semester jeweils eine Fernvorlesung an der Partnerhochschule zu halten. Dies bietet den Studierenden die Möglichkeit, auch internationale Perspektiven auf gesellschaftliche Problemlagen und sozialarbeiterische Praxis zu erhalten. Zukünftig soll die Kooperation ausgeweitet werden, zum Beispiel in Form von Auslandssemestern.

Bereits jetzt arbeitet der Fachbereich Sozialwissenschaft mit verschiedenen sozialen Organisationen in Kenia zusammen, um den Studierenden ein Auslandspraktikum zu ermöglichen. Bereits sechs Studierende absolvierten ein Praktikum in Mombasa, einer Küstenstadt in Kenia. Für praxisbezogene Auslandsaufenthalte bestehen darüber hinaus Kooperationen zu sozialen Einrichtungen in Ghana, Indien und Chilé.
www.fh-hamm.de

Kontakt: Loren Senci,Loren.Senci@srh.de

 

 

26.02.2018SRH Hochschule Heidelberg

Alarmierend: Nur 8% waschen ihre Hände in korrekter Weise

Hände weg von Männerhänden: Im Rahmen einer Beobachtungsstudie an 1.000 Menschen stellten Studierende der Fakultät für Angewandte Psychologie der SRH Hochschule Heidelberg fest, dass kaum einer seine Hände nach dem Toilettengang richtig wäscht.
 
Sie wütet wieder heftig, die Grippewelle. Dabei ist es einfach, die Erreger fernzuhalten: Das  Infektionsrisiko mit Viren und Bakterien lässt sich durch eine korrekt ausgeführte Handhygiene um bis zu 99,9% verringern. Denn rund 80% aller ansteckenden Krankheiten werden über die Hände übertragen, mit denen wir im Durchschnitt 16 Mal pro Stunde unser Gesicht berühren. So gelangen die Keime durch Mund, Nase und Augen über die Schleimhäute in unseren Körper und entwickeln sich dort zur Infektion. In ihrem Experimentalpraktikum beobachteten zehn Psychologie-Studierende der SRH Hochschule Heidelberg die Besucher mehrerer öffentlicher Toiletten in und um Heidelberg. Die Ergebnisse erschütterten sie.
 
Die SRH-Studentinnen schauten 1.000 Toilettenbesuchern auf die Finger: Rund 7% verzichteten gänzlich auf das Händewaschen. 27% wuschen ihre Hände nur mit Wasser und rund 58% benutzten Wasser und Seife, allerdings nicht mit der erforderlichen Gründlichkeit. Lediglich rund 8% reinigten ihre Hände vorbildlich. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt hierfür eine mindestens 20 Sekunden dauernde Reinigung mit Wasser und Seife nicht nur der Handflächen, sondern auch der Fingerzwischenräume.
 
Auch zwischen den Geschlechtern bestand ein bedeutender Unterschied im Händewaschverhalten. Während ca. 11 % der Männer auf das Reinigungsritual gänzlich verzichteten, sind es bei den Frauen nur 3%. Mit Wasser und Seife, allerdings ohne Berücksichtigung der Intensität, rückten immerhin 82% der untersuchten Frauen den Ansteckungskeimen auf den Leib. Bei den Männern waren es nur 51%. Der Handkontakt mit Männern birgt also ein höheres Übertragungsrisiko. „Dieser Unterschied hat uns schon schockiert“, gesteht die SRH-Studentin Jana Zeeb.
 
„Allein in Deutschland machte die Pharmaindustrie im Jahr 2016  mit Erkältungsmitteln einen Umsatz von über 700 Millionen Euro. Nicht nur die Kosten für den einzelnen, sondern auch für Gesellschaft und Wirtschaft sind enorm“, erklärt Prof. Dr. Frank Musolesi, Leiter der Beobachtungsstudie. Auch die Arbeitsunfähigkeitstage bedeuten Produktionsausfälle in Höhe von mehreren Milliarden Euro für die deutsche Wirtschaft. „Dabei lassen sich Infektionskrankheiten durch regelmäßiges Händewaschen wirksam und kostengünstig vermeiden, und dies ganz ohne Nebenwirkungen“, so Musolesi.


Janna von Greiffenstern, Janna.vonGreiffenstern@srh.de