Verband der Privaten Hochschulen e.V.

Der Verband der Privaten Hochschulen e.V. (VPH) vertritt die Interessen der privaten Hochschulen in Deutschland. Er wurde 2004 gegründet und setzt sich für ein pluralistisches Hochschulsystem zum Wohle der Studierenden und der Gesellschaft ein. Er stellt die einzige Interessenvertretung der privaten Hochschulen in Deutschland dar.

24.04.2017Verband der Privaten Hochschulen e.V.

Ausschreibung Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung 2017: "Entwickle deine Zukunft!" Mädchen und Frauen für Technik und Digitalisierung begeistern

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG und der Deutschen Telekom AG den „Deutschen Arbeitgeberpreis für Bildung 2017“ ausgeschrieben. Gesucht werden erfolgreiche Praxisbeispiele, die zeigen, wie das Interesse und die Begeisterung von Mädchen und jungen Frauen für Technik und Digitalisierung gezielt unterstützt und Zukunftskompetenzen nachhaltig gefördert werden können.

Bildungseinrichtungen haben die Möglichkeit, sich bis zum 15. August 2017 (Poststempel) in einer von vier Kategorien zu bewerben: frühkindliche Bildung, schulische Bildung, berufliche Bildung oder hochschulische Bildung. Eine Jury von Bildungsexpertinnen und -experten aus Unternehmen, Wissenschaft, Stiftungswesen und Politik wählt die Preisträger aus.

BDA-Vizepräsident Dr. Gerhard F. Braun erklärt: „Junge Frauen entscheiden sich inzwischen zwar häufiger als früher für eine Ausbildung oder ein Studium im MINT-Bereich. Insgesamt sind Frauen in Deutschland in technischen Berufen jedoch immer noch unterrepräsentiert. Gesellschaftliche Rollenklischees bremsen immer noch zu viele weibliche Talente aus. Dabei bieten diese Bereiche hervorragende und vielfältige Berufschancen.“

Der Personalvorstand der Deutsche Telekom AG, Dr. Christian P. Illek, betont: „Der Hochtechnologiestandort Deutschland braucht dringend mehr Technikerinnen, Meisterinnen, Ingenieurinnen und Informatikerinnen. Nicht nur wegen des Fachkräftemangels in diesen Berufsfeldern, sondern auch, weil Vielfalt ein Innovationstreiber ist. Wir brauchen mehr Frauen in technischen Berufen. Darum muss es uns gelingen, Mädchen und junge Frauen möglichst früh für Technik und Digitalisierung zu begeistern.“

Ulrich Weber, Vorstand Personal & Recht der Deutschen Bahn, hebt hervor: „Begeisterung für Technik und Digitalisierung lässt sich aktiv fördern, je früher umso besser – das ist die Idee der diesjährigen Ausschreibung. Am Ende geht es vor allem darum, das Selbstbewusstsein von Mädchen und jungen Frauen dafür zu stärken, für digitale Entwicklungen zu begeistern und MINT-Kompetenzen zu vertiefen: egal ob ihr Traumberuf dann Elektronikerin oder IT-Chefin ist“.

Der Deutsche Arbeitgeberpreis für Bildung wird zum 18. Mal vergeben und ist in jeder Kategorie mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden im Rahmen des Deutschen Arbeitgebertags am 29. November 2017 in Berlin ausgezeichnet.

Ausschreibungstext und Bewerbungsunterlagen sind unter www.arbeitgeberpreis-fuer-bildung.de abrufbar.

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06.04.2017NORDAKADEMIE

Mitarbeiterin Nr. 100 wird Aufsichtsratsmitglied der Basler AG

NORDAKADEMIE-Vorstand Prof. Dr. Georg Plate und Jörg Meier, Kanzler der Hochschule, freuen sich über den stetigen Anstieg der Mitarbeiterzahlen.
Mit Dr. Michael Schulz und Dr. Mirja Steinkamp werden die Mitarbeiter Nr. 99 und Nr. 100 an der NORDAKADEMIE begrüßt.

2017 ist für die NORDAKADEMIE bisher ein Jahr, in dem gleich mehrfach besondere Meilensteine gefeiert werden konnten: Im Januar 2017 besuchten über 2.000 Studierende die Vorlesungen. Davon 1473 in den vier dualen Bachelorstudiengängen in Elmshorn und 624 in den neun berufsbegleitenden Masterstudiengängen im Hamburger Dockland. Am 17. März 2017 konnte mit Johanna Dopatka die 5.000. Absolventin seit Aufnahme des Studienbetriebs im Januar 1993 feierlich verabschiedet werden.
Nachwuchs in der Professorenschaft
Und nun zum 1. April 2017 wurde mit Frau Dr. Mirja Steinkamp die 100. hauptberuflich tätige Mitarbeiterin begrüßt werden. Frau Dr. Steinkamp wurde auf die Professur Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen berufen.
Prof. Dr. Plate freut sich über den Nachwuchs in der Professorenschaft: „Die steigende Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist Ausdruck des starken Wachstums der NORDAKADEMIE. Frau Steinkamp ist die ideale Besetzung für die Professur Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen. Sie ist wissenschaftlich hoch qualifiziert, verfügt zugleich aber auch über langjährige Praxis in der Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung. Beste Voraussetzungen also, um in der Zukunft über neue Studienangebote mit den Schwerpunkten Rechnungswesen, Steuern und Wirtschaftsprüfung nachdenken zu können.“
Hochschulstandort Elmshorn
Auch Bürgermeister Volker Hatje zeigt sich erfreut über die personalpolitische Entwicklung an der NORDAKADEMIE: „Mit über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die NORDAKADEMIE endgültig in die Dimension eines mittelständischen Unternehmens hineingewachsen. Wir sind stolz, dass unsere Stadt durch die NORDAKADEMIE zu einem renommierten Hochschulstandort geworden ist.“
100. Mitarbeiterin direkt aus der Praxis nach Elmshorn
Frau Dr. Mirja Steinkamp war vom 1. Oktober 2003 bis zum 31. März 2017 in der Neumann Gruppe GmbH in verschiedenen Positionen und als Prokuristin tätig, zuletzt als Head of Financial Reporting. Die Neumann Gruppe GmbH ist die Holding und die Management-Serviceeinheit für die Neumann Kaffee Gruppe (NKG). Die NKG ist der weltweit führende Rohkaffeedienstleister. Mit 47 Unternehmen in 27 Ländern ist sie in allen wichtigen Märkten vertreten. Weltweit beschäftigt sie ca. 2.500 qualifizierte Spezialisten und erwirtschaftet einen Umsatz in Höhe von ca. 2,6 Mrd. US Dollar im Geschäftsjahr 2016.
Frau Dr. Steinkamp nahm ihre berufliche Tätigkeit im Bereich Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung bei der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Oktober 1997 auf und ist seit 2002 als Steuerberaterin bestellt und legte in 2004 erfolgreich das Wirtschaftsprüferexamen ab. In 1997 war Frau Dr. Mirja Steinkamp bei der Georg-August-Universität Göttingen als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig.
Von 1990 bis 1997 hat sie an der Universität Hamburg Betriebswirtschaftslehre (Diplom-Kauffrau) studiert, an der Georg-August-Universität Göttingen im Bereich Wirtschaftsgeschichte (Dr. rer. pol.) promoviert und an der Harvard University, Boston, USA, die Summer School besucht.
Frau Dr. Mirja Steinkamp vervollständigt darüber hinaus seit dem 4. April 2017 den Aufsichtsrat der Basler AG. Basler ist ein führender Hersteller von hochwertigen digitalen Kameras für Anwendungen in Industrie, Medizin und Verkehr.

Neben Dr. Mirja Steinkamp folgte auch Dr. Michael Schulz dem Ruf auf die Professur im Bereich Wirtschaftsinformatik. Von 2005 bis 2007 absolvierte er eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration. Im Anschluss folgte eine Tätigkeit als Consultant bei der novem business applications GmbH. Von 2012 bis 2016 arbeitete er an der Philipps-Universität Marburg als wissenschaftlicher Mitarbeiter und promovierte dort im Bereich Wirtschaftswissenschaften in der Arbeitsgruppe Information Systems. Neben seiner Tätigkeit als Professor an der NORDAKADEMIE arbeitet Schulz noch als Project Manager bei der novem business applications GmbH.

Kontakt: Jörg Meier, jm@nordakademie.de
Kanzler der NORDAKADEMIE

www.nordakademie.de

 

 

05.04.2017SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm

Bilder vom Rande des Weltalls - Forschungsgruppe „SRH in der Stratosphäre“ gelingen Aufnahmen aus 34.803m Höhe

Am 04. April 2017 hat die Forschungsgruppe „SRH in der Stratosphäre“ erneut einen Wetterballon starten lassen. Es war der zweite Start in diesem Jahr und der vierte seit dem ersten Start im Jahr 2015. Dieses Mal ging es nicht wie im März dieses Jahres um einen Höhenrekord, sondern um Videoaufnahmen, neue Messungen von beispielsweise der Temperatur, dem Luftdruck und der -feuchtigkeit sowie dem Innendruck in der Kapsel und der Batteriespannung. Eine Besonderheit dieses Starts war, dass die Position des Ballons während des Fluges live verfolgt werden konnte.

Am Abend vor dem Start waren die Studenten gespannt ob alles klappen würde, nicht ausschließlich wegen des Wetters, sondern auch, weil es so schien als müsse der Starttermin aus Versicherungsgründen verschoben werden. Doch am Morgen des Starttages hat die Allianz Versicherung schnellstmöglich alles Erforderliche abgewickelt und so konnte gegen 8:30 Uhr mit dem Befüllen des Ballons mit Helium begonnen werden. Die letzten Vorbereitungen wurden getroffen; die Kamera zusätzlich mit Silikon in der Kapsel befestigt, die Kapseln und der Fallschirm durch eine mit Karbonstäben stabilisierte Konstruktion verbunden, die die Rotation der Kapseln während des Fluges reduzieren sollte, und zum Schluss alles am befüllten Ballon befestigt.

Um 11:15 Uhr startete der Wetterballon seinen Flug, zunächst einmal fast senkrecht aufsteigend, vom Hammer Flugplatz aus. Schon nach kurzer Zeit erreichte die Studenten das erste Signal der Geräte, die vom Ortsverband Meschede des Deutschen Amateur-Radio-Clubs zur Verfügung gestellt worden waren, mit den aktuellen Standortdaten, der Aufstiegsgeschwindigkeit und der Geschwindigkeit über dem Boden. Bei den vorherigen Starts war es nicht möglich gewesen, die Position des Ballons langfristig live zu verfolgen, da der GPS-Tracker lediglich in der Reichweite des Mobilfunknetzes funktioniert und der Ballon diese schon innerhalb kurzer Zeit nach dem Start verlässt. Durch diese Zusammenarbeit war es möglich, dem Ballon noch gezielter als nur anhand von Vorrausagen eines Internetprogramms, welches auf aktuelle Wetterprognosen zurückgreift, zu folgen. Alle zwei Minuten schickten die Geräte die Position und aktuelle Statusinformationen, sodass alle den Höhengewinn und die zurückgelegte Strecke live verfolgen konnten. Mit zunehmender Höhe stieg natürlich auch die Spannung, denn mit einer anfänglichen Aufstiegsgeschwindigkeit von etwa 1,3 Metern pro Sekunde waren standen die Chancen gut, dass der Ballon weit aufsteigen würde. Fast 35 km von der Erde entfernt, in 34803 Metern Höhe, platze er. Nach einem relativ schnellen Sinkflug landeten die Kapseln mit Fallschirm und den Ballonresten in Hundsangen im Westerwald knapp vor einem Auto, dessen Fahrer freundlicherweise alles von der Straße auf den Bürgersteig legte. Als die Forschungsgruppe vor Ort eintraf saß der Schreck trotzdem tief; eine Kapsel war nicht ohne Schaden gelandet. Sie hatte ein großes Loch, dort wo die Kamera befestigt gewesen war. Umso größer war die Freude als man feststellen konnte, dass keines der Geräte Schaden genommen hatte und alle Daten problemlos abgerufen werden konnten.

Insgesamt war der Start ein großer Erfolg: das Livetracking hat die Verfolgung des Ballons maßgeblich vereinfacht, es konnten viele Daten erfasst werden, die in den kommenden Wochen ausgewertet werden und die Verbesserung der Aufhängung hat die Rotation der Kapsel enorm verringert und so die Qualität der Kameraaufnahmen in hohem Maße verbessert. Demnächst wird ein Video mit Aufnahmen der Vorbereitungen, des Starts und der Aktionkamera aus der Stratosphäre veröffentlicht werden. Unterstützt wurde das Projekt durch die Sparkasse, die Pinguin Apotheke aus Hamm, das Wittener Unternehmen Gase Partner GmbH, die Stadtwerke Hamm, das Maximare und Stratoflights.
www.fh-hamm.de


Kontakt: Andre Hellweg, andre.Hellweg@srh.de