
Bachelor und Master – die neuen Studiengänge
Bis zum Jahr 2010 müssen EU-weit alle Hochschulen, unabhängig davon ob sie Fachhochschul- oder Universitätsstatus haben, die international anerkannten Bachelor- und Master-Studiengänge einführen.
Der erste akademische Studiengang führt zum Bachelor-Abschluss und dauert sechs bis acht Semester. Er soll für einen Beruf qualifizieren und stellt die breite Plattform dar, auf der ein Absolvent oder eine Absolventin die weitere Entwicklung aufbauen kann.
Im Anschluss an ein Bachelor-Studium können Absolventen ihre berufliche Karriere starten oder sie belegen direkt danach einen Master-Studiengang. Im Master können sie sich spezialisieren oder das Wissen, das sie im Bachelor erworben haben, vertiefen. Beispiel: Nach einem grundlegenden Bachelor-Studium in Betriebswirtschaftslehre kann ein vertiefendes Master-Studium in Marketing helfen, eine Marketing-Karriere zu starten.
Viele Hochschulen bieten auch Master-Studiengänge an, die man parallel zur Berufstätigkeit absolvieren kann. Auch Berufstätige können ein Masterprogramm nutzen, um sich fachlich neu zu orientieren oder um ihr Wissen auf den aktuellen Stand zu bringen.
Mit Bachelor und Master haben die Studierenden also viel mehr Flexibilität - zeitlich und inhaltlich.
Die Einführung von Bachelor- und Master-Studiengängen ist EU-weit verabschiedet worden. Studienleistungen werden nach dem European Credit Transfer System(ECTS) bewertet; einzelne Leistungen der Studierenden sind EU-weit transparent und können anerkannt werden. Das hilft Studierenden, international mobiler zu werden.
Der Verband der privaten Hochschulen e.V. begrüßt und unterstützt
die Einführung von Bachelor- und Master-Abschlüssen ausdrücklich.
Die meisten private Hochschulen haben ihr Studienangebote bereits auf Bachelor-
und Master-Programme umgestellt und sind auch akkrediert.

